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Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Herz-Kreislauf-Erkrankungen: Arten, Ursachen und Risikofaktoren im Überblick

Uta Leyke
Uta Leyke

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Herz-Kreislauf-Erkrankungen (kardiovaskuläre Erkrankungen) werden oft als Zivilisationskrankheiten bezeichnet, da unser heutiger Lebenswandel die Entstehung von Herz-Kreislauf-Störungen begünstigt. Auch wenn immer mehr Menschen einen gesunden Lebenswandel pflegen, nehmen Herz-Kreislauf-Erkrankungen insgesamt zu. Verhältnismäßig oft sind hierbei ältere Menschen betroffen, das Risiko steigt also mit zunehmendem Alter. Deshalb ist es wichtig, dass Sie regelmäßig die angebotenen Check-ups für sich und Ihre Angehörigen in Anspruch zu nehmen.

In Deutschland steht jeder sechste bis siebente Krankenhausaufenthalt mit kardiovaskulären Erkrankungen in Zusammenhang und bei den Todesfällen werden ca. vier von zehn Todesfälle auf vorherige Herz-Kreislauf-Störungen zurückgeführt.

In diesem Ratgeber informieren wir Sie über die häufigsten Ursachen, Arten und Symptome von kardiovaskulären Erkrankungen und geben Ihnen Tipps zur Vorbeugung und Behandlung. In weiteren Artikeln dieser Reihe finden Sie ausführliche Informationen zu den einzelnen Erkrankungen.

Inhalt

Definition und Arten von Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Als Herz-Kreislauf-Erkrankungen werden alle Krankheiten bezeichnet, die das Herz und die Blutgefäße betreffen. Neben angeborenen Herzfehlern wird der Großteil an Herz-Kreislauf-Erkrankungen im Laufe des Lebens erworben

Zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen gehören viele verschiedene und verschieden stark ausgeprägte Kreislauferkrankungen, wobei einige sehr häufig vorkommen.
Im Folgenden werden die häufigsten, im Laufe des Lebens erworbenen Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorgestellt.

Herzinsuffizienz

Von der Krankheit Herzinsuffizienz spricht man, wenn die normale Pumpleistung des Herzens beeinflusst ist und das Herz es nicht schafft, die benötigte Menge Blut in den Körper zu pumpen. Die ausreichende Versorgung des Körpers mit sauerstoffreichem Blut ist dadurch nicht gewährleistet. Sie wird häufig auch als Herzschwäche bezeichnet. Eine Herzinsuffizienz macht sich insbesondere bei Belastung bemerkbar, wenn der Körper mehr Sauerstoff benötigt, das Herz diese Funktion aber nicht effektiv genug gewährleisten kann.

Eine Herzinsuffizienz ist in den meisten Fällen eine Folge verschiedener Herzerkrankungen, z.B. einer Herzmuskelentzündung oder einer Koronaren Herzerkrankung.

Koronare Herzerkrankungen

Koronare Herzerkrankungen (KHK) sind ein Überbegriff für verschiedene Erkrankungen des Herzens, meist durch Ablagerungen und verengten Gefäßen (Arteriosklerose) ausgelöst.

Dadurch kommt es zu Durchblutungsstörungen des Herzmuskels, die Herz-Erkrankungen zur Folge haben.

Angina Pectoris

Eine Angina Pectoris zeigt sich oft als erster Hinweis auf eine Krankheit des Herzens durch ein Enge- oder Hitzegefühl in der Brust, das infolge eines Sauerstoffmangels des Herzens auftritt. Sie ist der Vorbote eines Herzinfarktes.

Herzinfarkt

Der Herzinfarkt ist die akute und lebensbedrohliche Komplikation der Koronaren Herzkrankheit, der ohne rasche Behandlung tödlich enden kann. Bereits durch Arteriosklerose verengte Gefäße des Herzens werden bei einem Herzinfarkt oft durch ein Blutgerinnsel komplett verstopft und führen zu einer sehr gefährlichen Durchblutungsstörung des dahinter befindlichen Gefäßsystems. Fließt nicht genug Blut durch die Blutgefäße des Herzens, kann das schnell zum Tod führen.

Herzrhythmusstörungen

Ebenso können Herzrhythmusstörungen als Folge der Arteriosklerose im Herzen auftreten, bei denen der Herzschlag aus dem Takt gerät. Nicht immer bemerken Betroffene die Unregelmäßigkeiten des Herzschlags. Herzrasen und spürbares Herzklopfen, ein Angstgefühl oder Schwindel und Übelkeit können Anzeichen für Herzrhythmusstörungen sein.

Ursachen und Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Als Ursache für Herz-Kreislauf-Erkrankungen zählen neben genetischer Veranlagung vor allem gesundheitsbeeinträchtigende Verhaltensweisen wie Rauchen, Stress, Bewegungsmangel, erhöhter Alkoholkonsum und ungesunde Ernährung. Durch diese ungesunden Verhaltensweisen erhöht sich das Risiko, Erkrankungen zu entwickeln, die wiederum als Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen gelten. Zu diesen das Risiko erhöhenden Erkrankungen zählen:

  • Hypertonie (Bluthochdruck)
  • Diabetes mellitus
  • Fettstoffwechselstörungen
  • Übergewicht

Oft treten diese Risikofaktoren in Kombination auf, was als sogenanntes „Metabolisches Syndrom“ bezeichnet wird. Leiden Sie bereits an einer oder mehreren der obengenannten Risikofaktoren für Herzerkrankungen, ist es noch wichtiger, dass Sie regelmäßig die von den Krankenkassen bezahlten Check-ups für Frauen und Männer wahrnehmen und durch eine gesunde Lebensführung versuchen, die Schwere der Vorerkrankungen zu minimieren. Dadurch senken Sie das Risiko, über Kurz oder Lang an einer Herz-Kreislauf-Störung zu erkranken bzw. wenn Sie bereits darunter leiden, können Sie im Idealfall eine Verschlimmerung vermeiden. 

Neben der regelmäßigen Einnahme der ärztlich verordneten Medikamente ist es das, was Sie zur Vorbeugung einer Herzschwäche, eines Herzinfarkts und anderer Herzerkrankungen leisten können.

Bluthochdruck – Der häufigste Risikofaktor

Der Bluthochdruck (arterielle Hypertonie) ist der wichtigste Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Er gilt in Deutschland als Volkskrankheit Nummer eins – an ihr leiden ca. 20 bis 30 Millionen Menschen. Ein diagnostizierter Bluthochdruck wird durch eine Lebensstilanpassung oder medikamentöse Therapie gesenkt, um gravierende Spätfolgen der Kreislauferkrankung zu vermeiden.

Der Bluthochdruck nimmt dabei eine besondere Stellung bei den Herz-Kreislauf-Erkrankungen ein. Dauerhafter Bluthochdruck kann die Entstehung verschiedener Herz-Kreislauf-Krankheiten fördern. 

Durch hohe Blutdruckwerte kann es zu Schädigungen von Blutgefäßen kommen. Gefäßschädigungen können zu Arteriosklerose und zur Bildung von Blutgerinnseln beitragen. Eine mögliche Folge können Gefäßverengungen sein, die dann zu Durchblutungsstörungen führen.

Außerdem gilt Bluthochdruck als wichtigster Risikofaktor für das Auftreten von Schlaganfällen und Herzinfarkten.

Deshalb ist eine frühe Diagnose sowie angemessene Behandlung des Bluthochdrucks so wichtig in der Vorbeugung von Herzerkrankungen.

Bluthochdruck – Der häufigste Risikofaktor

Der Bluthochdruck (arterielle Hypertonie) ist der wichtigste Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Er gilt in Deutschland als Volkskrankheit Nummer eins – an ihr leiden ca. 20 bis 30 Millionen Menschen. Ein diagnostizierter Bluthochdruck wird durch eine Lebensstilanpassung oder medikamentöse Therapie gesenkt, um gravierende Spätfolgen der Kreislauferkrankung zu vermeiden.

Der Bluthochdruck nimmt dabei eine besondere Stellung bei den Herz-Kreislauf-Erkrankungen ein. Dauerhafter Bluthochdruck kann die Entstehung verschiedener Herz-Kreislauf-Krankheiten fördern. 

Durch hohe Blutdruckwerte kann es zu Schädigungen von Blutgefäßen kommen. Gefäßschädigungen können zu Arteriosklerose und zur Bildung von Blutgerinnseln beitragen. Eine mögliche Folge können Gefäßverengungen sein, die dann zu Durchblutungsstörungen führen.

Außerdem gilt Bluthochdruck als wichtigster Risikofaktor für das Auftreten von Schlaganfällen und Herzinfarkten.

Deshalb ist eine gute Einstellung eines Bluthochdrucks so wichtig in der Vorbeugung von Herzerkrankungen.

Anzeichen für Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Die Anzeichen von Herz-Kreislauf-Erkrankungen können manchmal unspezifisch sein, weshalb bei einem Verdacht umgehend der Hausarzt aufzusuchen ist. Bei einer unverkennbarer Dringlichkeit, rufen Sie den Krankenwagen. Zu beachten ist, dass die Anzeichen bei Frauen im Vergleich zu Männern weniger stark ausgeprägt sind und Frauen deshalb schon bei beobachteten geringfügigen Veränderungen lieber einmal mehr als zu wenig zu ihrem Arzt gehen sollten. Insbesondere ein Herzinfarkt bleibt bei Frauen eher einmal unerkannt.

Wenn Sie folgende Herz Kreislauf Beschwerden bei sich oder einer Person in Ihrem Umfeld beobachten, konsultieren Sie einen Arzt:

  • Brustenge: ein beklemmendes oder brennendes Gefühl im Brustkorb
  • Herzrasen: Herzschlagbeschleunigung ohne erkennbaren Grund
  • Herzstechen: wiederkehrend und minutenlang
  • Wiederkehrender Schwindel
  • Kurzatmigkeit/Atemnot: z.B. bei kleinen Anstrengungen wie Treppensteigen
  • Wiederkehrende Bewusstlosigkeit

Diagnose einer Herz-Kreislauf-Erkrankung

Die erste Anlaufstelle bei Verdacht auf eine Herz-Kreislauf-Störung sollte Ihr Hausarzt oder Ihre Hausärztin sein. Im Idealfall kennt diese:r Sie und Ihre Krankengeschichte bereits seit längerem und kann Ihnen durch ein Anamnesegespräch und eine körperliche Untersuchung weiterhelfen.

Bei Verdacht auf eine Herz-Kreislauf-Erkrankung wird der Arzt oder die Ärztin verschiedene Untersuchungen durchführen oder Sie an eine:n Spezialist:in (meist Kardiologie) oder ein Krankenhaus überweisen. Hierfür gibt es spezielle Untersuchungsmethoden zur Diagnose von Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Folgende Untersuchungen werden durchgeführt:

  • Abhorchen des Herzens und der Lunge
  • Blutdruckmessung
  • EKG (Elektrokardiogramm) bei Ruhe und Belastung
  • Herzultraschall
  • Blutuntersuchung
  • Myokard-Szintigraphie
  • Herzkatheteruntersuchung
  • Verschiedene bildgebende Verfahren

Stellt bereits der Hausarzt oder die Hausärztin eine Herz-Kreislauf-Erkrankung fest, folgt nicht selten die Überweisung zu einer Facharztpraxis. Nach einer umfassenden Diagnosestellung zielt die anschließende Behandlung darauf ab, die Lebensqualität des bzw. der Patient:in zu verbessern und möglichen schwereren Komplikationen der Herzerkrankungen vorzubeugen. Die Aufrechterhaltung der Funktion des Herzmuskels und die Vermeidung weiterer Risikofaktoren haben oberste Priorität.

 

Medikamentöse Behandlung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Zur Behandlung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen stehen sowohl eine medikamentöse Therapie als auch operative Maßnahmen zur Verfügung. Bei den Medikamenten spielen Blutdrucksenker eine wichtige Rolle. Von diesen gibt es verschiedene Klassen wie Betablocker, ACE-Hemmer oder Calciumantagonisten. Häufig verordnen Ärzte Blutverdünner, wie Acetylsalicylsäure (ASS). Lipidsenker (Statine) hingegen senken den Cholesterinspiegel, um die Arteriosklerose zu verlangsamen. Für Erweiterung der Blutgefäße des Herzens werden Nitrate eingesetzt.

Patient:innen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen müssen sich darauf einstellen, dass sie ihr Leben lang täglich verschiedene Medikamente einnehmen müssen, um Einschränkungen im Alltag oder eine Verschlimmerung ihrer Krankheit zu vermeiden. Dabei ist es sehr wichtig, dass die Betroffenen sich genau an die Vorgaben zur Einnahme der Medikamente halten und regelmäßig zur ärztlichen Kontrolle gehen. Die Forschung in dem Bereich hat in den letzten Jahrzehnten gute Fortschritte gemacht, so dass Herzkrankheiten immer besser behandelbar sind.

Operative Behandlung von Herzkrankheiten

Als interventionelle/operative Maßnahmen bei durch Medikamente nicht ausreichend behandelbaren Herz-Kreislauf-Erkrankungen haben sich die Beseitigung von Engstellen im Herzen als geeignet erwiesen. Das kann durch Aufblasen eines kleinen Ballons mit Hilfe eines Katheters, ggf. mit Einsetzen eines Stents oder die Überbrückung einer Engstelle mit Hilfe einer Bypass-Operation geschehen. So kann die Funktionseinschränkung durch verengte Blutgefäße beseitigt und die Versorgung durch einen ungehinderten Blutfluss gesichert werden.

Notwendige Lebensstilanpassungen

Es gibt einen eindeutigen Zusammenhang zwischen dem Lebensstil und bestimmten Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Lebensstiländerungen können die Risikofaktoren von Herz-Kreislauf-Erkrankungen deutlich minimieren. Durch viel Bewegung an der frischen Luft, Nikotinverzicht, gemäßigten Alkoholkonsum, die Reduktion von Übergewicht durch eine gesunde und ausgewogene Ernährung und die Vermeidung von unnötigem Stress können Herz-Kreislauf-Patient:inen ihre Gesundheit und ihr Wohlbefinden positiv beeinflussen. Viele der Maßnahmen wirken sich auch positiv auf den Blutdruck aus und wirken somit doppelt schützend.

Vorbeugende Maßnahmen bei Herz-Kreislauf-Störungen

Zwei der wesentlichen Maßnahmen zur Vorbeugung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind die regelmäßigen Vorsorgeuntersuchungen für ältere Menschen sowie eine möglichst gesunde Lebensweise.

Gerade älteren Menschen fällt es oft schwer, „eingefahrene Muster“ in ihrem Alltag zu verändern und die Aussicht „ihr ganzes Leben umkrempeln zu müssen“ erscheint mitunter beängstigend. Am besten sollte man sich daher kleine Ziele stecken und nicht zu viele Veränderungen auf einmal anstreben.

Menschen, die sich im Alltag kaum oder wenig bewegen, können sich zum Beispiel vornehmen, täglich einen Spaziergang zu machen. Je nach körperlicher Konstitution fängt man vielleicht nur mit einer kleinen Runde an. Was anfänglich vielleicht mühevoll ist, fällt mit der Zeit immer leichter und fängt an richtig Spaß zu machen. Die Steigerung der Länge oder des Gehtempos der Spaziergänge kann zu einem regelrechten Motivationsschub führen. Wer Spazierengehen nicht so mag, empfindet vielleicht beim Schwimmen oder Fahrradfahren als gelenkschonende Bewegungsform mehr Freude.

Studien belegen ebenso die präventiven Effekte körperlicher Aktivität auf Herz-Kreislauf-Krankheiten. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V. (DGE) empfiehlt körperliche Aktivitäten in den Alltag zu integrieren und regelmäßig Sport zu machen (30 – 60 Minuten am Tag). Dabei ist nicht nur Sport wichtig – regelmäßiges schnelles Gehen oder Fahrrad fahren verringert ebenso das Risiko für Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems. Laut der WHO ist bei Personen, die das Minimum von 30 Minuten nicht erreichen, das Risiko um das 1,5-fache erhöht.

Eine Umstellung der Ernährung ist zudem bei vielen Patient:innen sinnvoll. Wenn man sich keine professionelle Unterstützung in Form einer Ernährungsberatung holen kann oder möchte, sollte man zumindest versuchen, saisonal und frisch zu kochen und möglichst auf Fertigprodukte zu verzichten. Gerade Alleinstehende empfinden das frische Kochen für sich selbst manchmal als zu aufwendig. Ein guter Tipp könnte hier sein, Familie oder Freunde zu gemeinsamen Mahlzeit einzuladen. Und zur Not lassen sich viele Gerichte ja auch einfrieren, so dass sich der Aufwand fürs Kochen am Ende rentiert.

Das Essen sollte reichlich Ballaststoffe enthalten. Sie sind beispielsweise in Vollkornprodukten und Hülsenfrüchte enthalten. Darüber hinaus senken fünf Portionen Obst- und Gemüse täglich das Risiko von Herz-Kreislauferkrankungen um bis zu ein Drittel. Eine einseitige fett-, zuckerreiche und ballaststoffarme Ernährung kann die Entstehung von Herz-Kreislauferkrankungen begünstigen. Ebenso
kann der Verzehr von zu viel Salz zu einer Erhöhung des Blutdrucks führen und somit indirekt das Risiko für Herz- sowie Kreislauferkrankungen steigern. Die DGE empfiehlt nicht mehr als 6 Gramm Salz täglich zu sich zu nehmen.

Für alleinstehende Menschen könnte ein Service wie Essen auf Rädern eine sinnvolle Maßnahme für Abwechslung im Speiseplan sein.

Wer es dann auch noch schafft, kleine oder größere Laster wie Nikotin- oder übermäßigen Alkoholkonsum aufzugeben, wird schnell merken, wie viel wohler man sich durch Verbesserungen der Lebensgewohnheiten bereits fühlt.

Quellen:

Deutscher Bundestag – Wissenschaftliche Dienste: Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Internisten im Netz: Glossar

Teleclinic: Kranheiten-Ratgeber

Wissen in der Box: Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Herz-Kreislauf-Störung oder -Erkrankung ist ein Sammelbegriff für Krankheiten, die das Herz und die Blutgefäße betreffen.

Zu den häufigsten Herz-Kreislauf-Erkrankungen gehören Bluthochdruck, Herzinsuffizienz, Koronare Herzerkrankungen, Herzrhythmusstörungen und der Herzinfarkt.

Zu den häufigsten Risikofaktoren gehören Rauchen, Alkoholkonsum, Bewegungsmangel, ungesunde Ernährung, Diabetes und Übergewicht.

Typische Anzeichen sind: Brustenge, Herzrasen, Herzstechen, wiederkehrender Schwindel, Kurzatmigkeit oder Atemnot sowie wiederkehrende Bewusstlosigkeit.

Typische Verfahren zur Diagnostik sind u.a. EKG, Herzultraschall, Blutuntersuchung, Herzkatheteruntersuchung und verschiedene bildgebende Verfahren.

Sollte keine Operation notwendig sein kommen typischerweise Medikamente wie Blutdrucksenker, Blutverdünner, Lipidsenker oder Nitrate zum Einsatz.