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Desinfektionsmittel

desinfektionsmittel

In der PflegeBox befinden sich in der Regel zwei verschiedene Desinfektionsmittel. Als Händedesinfektionsmittel bekommen Sie das desderman pure® der Firma schülke. An Flächendesinfektionsmitteln erreicht Sie ebenfalls ein schülke-Produkt. Hier halten wir das antifect® N liquid für Sie bereit.

Schülke Handdesinfektion

desderman pure® Händedesinfektion

Produktinformationen

  • 500ml Händedesinfektion
  • Ausgeprägte mikrobizide und viruzide Wirksamkeit
  • Begrenzt viruzid PLUS innerhalb der hygienischen Handdesinfektion nach EN
  • Inaktiviert Noroviren (MNV) in 15 Sekunden
  • Farbstoff- und parfümfrei
  • Hautschutz und –pflege durch bewährtes Rückfettungssystem

Schülke Flächendesinfektion

antifect® N liquid Flächendesinfektion

Produktinformationen

  • 500ml Flächendesinfektion
  • Gebrauchsfertige Desinfektionsmittellösung
  • Schnell einwirkend und trocknend
  • Alkoholisches Schnelldesinfektionsmittel 
  • Rückstandsfreie Austrocknung
  • Farbstoff-, parfüm- und aldehydfrei
  • VAH-gelistet
  • Nach europäischen Normen geprüft

Anwendung von Desinfektionsmitteln in der Pflege

Desinfektionsmittel für die Hände und Flächen stellen wichtige Hilfsmittel dar, um eine ungehinderte Ausbreitung von Krankheitserregern zu vermeiden. Durch wissenschaftliche Experimente konnte bewiesen werden, dass Krankheitserreger auf Oberflächen mit den Händen aufgenommen werden und zu nachfolgenden Infektionen bei den Testpersonen führten können.

Daher ist es im Umgang mit Pflegebedürftigen, die oft ein geschwächtes Immunsystem haben, sehr wichtig auf eine möglichst keimfreie Umgebung zu achten. Insbesondere wenn der Pflegebedürftige mit vielen verschiedenen Personen Kontakt hat, kommt der vorherigen Handdesinfektion sowie regelmäßiger Flächendesinfektion in der Umgebung des Pflegebedürftigen, eine wichtige Rolle zu.

Warum sind Desinfektionsmittel im Umgang mit Pflegebedürftigen so wichtig?

Die Funktion unseres Immunsystems hängt von verschiedenen Parametern ab und ist eng mit dem allgemeinen Körperzustand verbunden. Menschen, die sich gesund ernähren, sich viel bewegen und generell sehr aktiv sind, haben auch im höheren Alter oft ein besser funktionierendes Immunsystem als Gleichaltrige, die ein eher inaktives Leben führen. Kommen dann noch Vorerkrankungen oder gar eine Pflegebedürftigkeit hinzu, beeinflusst das oft die Funktion des Immunsystems negativ: Das Immunsystem produziert weniger Antikörper und die Abwehrzellen arbeiten nicht mehr so effektiv. Erschwerend kommt außerdem hinzu, dass es immer mehr Keime gibt, die als antibiotikaresistent gelten und für immungeschwächte Menschen gefährlich werden können.

Ältere und Pflegebedürftige sind durch ihre deutlich höhere Anfälligkeit für Infektionen verschiedenster Art deshalb besonders zu schützen, weshalb in ihrer Umgebung und bei den Kontaktpersonen besonders auf die Hände- und Flächendesinfektion geachtet werden sollte.

Was genau passiert bei einer Desinfektion?

Bei einer Desinfektion wird mit Hilfe eines Desinfektionsmittels die Anzahl vermehrungsfähiger, möglicherweise krankmachender Mikroorganismen durch eine Abtötung oder Inaktivierung reduziert, damit keine Infektionsgefährdung mehr von ihnen ausgeht.

Im Pflegealltag spielen vor allem die Händedesinfektion sowie die Flächendesinfektion eine wichtige Rolle, die wir im Folgenden genauer betrachten wollen.

Warum ist die Händedesinfektion so wichtig?

Von klein auf lernen wir, dass Händewaschen wichtig ist, damit wir nicht krank werden. Durch gründliches Händewaschen kann die Keimbelastung auf den Händen deutlich verringert werden. Allerdings ist es bei vielen Mikroorganismen wie Viren, Bakterien und Pilzen nicht möglich, sie komplett durch Händewaschen mit Seife unschädlich zu machen.

Gerade wenn wir mit immungeschwächten Menschen zu tun haben, wollen wir aber, dass unsere Hände frei von Krankheitserregern sind. Um das zu erreichen, ist es wichtig, mit einem guten Handdesinfektionsmittel die Hände zu desinfizieren.

Im körpernahen Umgang mit Pflegebedürftigen ist darüber hinaus wichtig zu erwähnen, dass selbst beim Tragen von Einmalhandschuhen für solche Pflegetätigkeiten, bei denen es zum Beispiel zum Kontakt mit offener oder entzündeter Haut kommt, die Hände gründlich desinfiziert werden sollen, bevor die Einweghandschuhe angezogen werden. Einweghandschuhe bieten zwar einen sehr guten Schutz vor Übertragung von Krankheitserregern, aber auch sie können in seltenen Fällen kleinste Mikrorisse aufweisen, durch welche dann doch Keime passieren können.

Neben der Handdesinfektion ist im Pflegealltag bei immungeschwächten Pflegebedürftigen die Umgebung steril möglichst zu halten, damit sich keine Keime von Gegenständen über die Hände der Pflegebedürftigen oder die Hände von anderen Personen übertragen.

Wie und welche Flächen sollten um Pflegebedürftige herum desinfiziert werden?

Auf vielen Flächen können Krankheitserreger über längere Zeiträume überleben. Wie lange die Überlebensdauer ist hängt von verschiedenen Faktoren wie der Art des Krankheitserregers, die Oberflächenbeschaffenheit, die Außentemperatur und Luftfeuchtigkeit oder auch vom Lichteinfall ab.

Für zu Hause gepflegte Menschen und deren Angehörige stellt sich die Frage, was genau und wie oft die Umgebung des Pflegebedürftigen gründlich desinfiziert werden sollte. Eine erste Anlaufstelle zur Antwort auf diese Frage sollte der Hausarzt oder der Pflegeberater des Pflegebedürftigen sein.

Grundsätzlich ist es nicht verkehrt, alle Oberflächen, die der Pflegebedürftige und Pflegende oder andere Personen häufig mit den Händen berühren, regelmäßig zu desinfizieren. Besonders wichtig ist das bei infektiösen oder immungeschwächten Pflegebedürftigen. Hier sollten am besten täglich alle Oberflächen, die mit den Händen berührt werden, mit einem Flächendesinfektionsmittel gründlich desinfiziert werden. Dabei sollte eine Wischdesinfektion, bei der der Effekt des Flächendesinfektionsmittels durch mechanisches Wischen verstärkt wird, einer reinen Sprühdesinfektion, die weniger effektiv ist, vorgezogen werden.

Typische Flächen, die in der Umgebung von Pflegebedürftigen regelmäßig desinfiziert werden sollten sind:

  • Bettrahmen
  • Nachttische
  • Sämtliche Haltegriffe
  • Türklinken
  • Armlehnen
  • Desinfektion im Badezimmer von Oberflächen und Griffen: Toilette, Waschbecken, Sitzhocker, Dusch- und Badewanne

Was für Desinfektionsmittel sind erhältlich?

Desinfektionsmittel haben je nach Art unterschiedliche Wirkung. Man unterscheidet sie anhand der Art der Mikroorganismen, die sie abtöten oder inaktivieren können.

Sogenannte „bakterizide“ Desinfektionsmittel wirken gegen Bakterien.

Gegen Viren wirkende Desinfektionsmittel werden weiterhin unterteilt in verschiedene Virenarten, die sie bekämpfen:

  • Begrenzt viruzid: Desinfektionsmittel wirkt gegen behüllte Viren, zum Beispiel Hepatitis Viren oder HIV
  • Begrenzt viruzid PLUS: Desinfektionsmittel wirkt gegen behüllte Viren sowie unbehüllte Adeno-, Noro- und Rotaviren
  • Viruzid: Desinfektionsmittel wirkt gegen alle behüllten und unbehüllten Viren.

Ein beliebtes Desinfektionsmittel zur Händedesinfektion ist desderman pure® von schülke. Für die Flächendesinfektion gibt es von der Firma schülke das Desinfektionsmittel antifect® N liquid. Alle Produkte können Sie in Apotheken kaufen.

Zählen Desinfektionsmittel zu den Pflegehilfsmitteln zum Verbrauch?  

Desinfektionsmittel für die Hände- und Flächendesinfektion gehören zu den Pflegehilfsmitteln zum Verbrauch.

Haben Sie oder ein Angehöriger mindestens Pflegegrad 1 und findet die Pflege im häuslichen Umfeld durch eine Privatperson statt, stehen Ihnen bis zu 60 € monatlich von der Pflegekasse für Pflegehilfsmittel zu.

Nutzen Sie unseren bequemen Service – füllen Sie einfach unseren Antrag für Pflegehilfsmittel aus und bestellen Sie die benötigten Pflegehilfsmittel bei uns kostenlos. Wir übernehmen die Abrechnung mit der Pflegekasse und schicken Ihnen monatlich die benötigten Pflegehilfsmittel direkt nach Hause.

Beantragen Sie die PflegeBox

Erhalten Sie so neben Flächen- und Händedesinfektion weitere Pflegehilfsmittel für die häusliche Pflege! Ab dem 1. Pflegegrad übernehmen wir die Abrechnung mit der Pflegekasse und Sie erhalten die Pflegehilfsmittel zuzahlungsfrei.

Mundschutz
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