Besuchsdient

Besuchsdienst - Schluss mit der Einsamkeit von Senioren

Einsamkeit ist ein typisches Problem, das im Alter auftritt. Insbesondere bei Menschen über 80 Jahre besteht ein erhöhtes Risiko sich einsam zu fühlen. Das betrifft Frauen stärker als Männer. Durch Vereinsamung steigt die Wahrscheinlichkeit an Depression zu erkranken. Zudem bauen ältere Menschen, die wenig soziale Kontakte haben, körperlich und geistig stärker ab. Sie gehen weniger aus dem Haus, wodurch es durch die mangelnde Bewegung zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen kommt. Die geringe geistige Anstrengung führt zu einer Erhöhung des Demenzrisikos.

Die soziale Isolation kann unterschiedliche Gründe haben. Der Beziehungs- bzw. der Gesundheitsstatus sowie die Anzahl an Freunden und Besuchern spielen hierbei eine wichtige Rolle. Einsamkeit und die daraus resultierenden gesundheitlichen Folgen können vermieden werden. 

Lesen Sie hier mehr über die Möglichkeit Besuchsdienste für Senioren zu engagieren, um Ihren Angehörigen das Leben zu erleichtern. Dadurch können die negativen Folgen von Einsamkeit der Senioren vermieden werden.

Inhalt

Was ist der sogenannte Besuchsdienst?

Besuchsdienst, auch Besucherdienst genannt, ist ein meist von Wohltätigkeitsorganisationen geleitetes Programm. Die Organisationen haben sich zum Ziel gesetzt die Einsamkeit vor allem von Senioren zu verhindern. Allerdings übernimmt der Besuchsdienst keine Haushalts- oder Pflegetätigkeiten.

Als Nebeneffekt des Besuchsdienstes werden allerdings trotzdem oft die pflegenden Angehörigen etwas entlastet. Sie können zum Beispiel während sich der Mitarbeiter des Besuchsdienstes mit dem Senioren oder Pflegebedürftigen beschäftigt, andere anstehende Dinge im oder außer Haus erledigen.

Weiterhin ermöglicht der regelmäßige Besuchsdienst es, dass Angehörige sich über das Wohlbefinden des Besuchten erkundigen können. Dies ist vor allem für Verwandte von Bedeutung, die nicht jede Woche ihre Angehörigen besuchen können und sich daher Sorgen machen.

Wer kann einem Besuchsdienst beantragen?

Der Besuchsdienst kann von jedermann beauftragt werden. Der Besuchsdienst richtet sich allerdings vermehrt an Senioren. Oft sind es ältere Personen, die alleine zu Hause wohnen. Sie freuen sich besonders über regelmäßigen Besuch von freundlichen Mitarbeitern des Besuchsdienstes. Er kann aber auch von Menschen in Seniorenheimen oder Krankenhäusern beantragt werden. 

Wer im alltäglichen Leben regelmäßig eine willkommene Abwechslung sucht, könnte mit dem Besuchsdienst genau das richtige finden.

Wie ist der Besuchsdienst organisiert und wo finde ich ihn?

Der Besuchsdienst ist in der Regel als ehrenamtlicher Besuchsdienst organisiert und wird deutschlandweit von folgenden Wohltätigkeitsorganisationen angeboten:

  • Caritas
  • Deutsches Rotes Kreuz
  • Diakonie Deutschland
  • Malteser Hilfsdienst

Auf regionaler Ebene gibt es auch andere Anbieter. 

Auf den Webseiten dieser Organisationen können Sie den Wohnort, in der die zu besuchende Person lebt, eingeben. Es wird Ihnen dann direkt der zuständige Ansprechpartner für die Region angezeigt.

Je nach Standort in Deutschland gibt es noch weitere Besuchsdienste und Möglichkeiten. Geben Sie in der Suchmaschine einfach „Besuchsdienste“ und den Wohnort der zu besuchenden Person ein. Findet die Suchmaschine kein passendes Ergebnis, versuchen Sie es mit dem nächst größeren Ort oder Stadt. So sollten Sie ohne Probleme einen geeigneten Besuchsdienst finden.

Auch Kirchen bieten oft ehrenamtliche Besuchsdienste an. Der Besuchsdienst der Kirche umfasst zusätzlich auch religiöse Themen: Die Mitarbeiter beten zum Beispiel mit den Besuchten oder besuchen gemeinsam Gottesdienste. Oder sie lesen beim Besuch aus der Bibel vor. 

Möchte die ältere Person gerne einen kirchlichen Besuchsdienst engagieren, sollte idealerweise die Konfession mit den eigenen Glaubensansätzen übereinstimmen.

Was kostet der Besuchsdienst?

Der Besuchsdienst wird auf Basis von ehrenamtlichen Tätigkeiten durchgeführt. Jedoch können beim Besuchsdienst Kosten, wie Fahrtkosten anfallen. Auch können zusätzlich zum Besuchsdienst kostenpflichtige Begleitdienste erfolgen. Hierbei fallen Kosten für die Fortbewegung an. 

Möchten die älteren Menschen mit dem Begleiter zum Beispiel in die Oper, ins Theater oder in ein Restaurant, müssen Sie auch die Kosten der begleitenden Person tragen. 

Anstelle des Besuchsdienst kann auch der sogenannte Betreuungsdienst genutzt werden. Dieser ist wesentlich teurer, da er kommerziell organisiert ist. Der Betreuungsdienst kann allerdings beim Vorhandensein einer Pflegestufe (ab Pflegegrad 1) durch den sogenannten Entlastungsbeitrag mit 125 Euro im Monat von der Pflegekasse unterstützt werden.

Wie laufen die Besuche ab?

Je nach Vorliebe des Besuchten werden unterschiedliche Aktivitäten während des Besuchs angeboten. Typische Aktivitäten von Besuchsdiensten sind:

  • Besuchen
  • Reden
  • Malen
  • Vorlesen
  • Gemeinsames Singen
  • Karten -oder Brettspiele
  • Gemeinsamen Seniorensport betreiben
  • Hilfe bei Schriftverkehr: Unterstützung beim Schreiben von Briefen oder Ausfüllen von Formularen

Meistens freuen sich die Besuchten auch über Begleitung zu bestimmten Orten. Deshalb wird der Besuchsdienst auch als Begleitdienst aufgefasst. Die Senioren freuen sich über folgende Begleitungsdienste:

  • Spaziergehen
  • Gemeinsam einkaufen gehen
  • Gemeinsam zum Friedhof gehen
  • Besuche von Oper, Theater oder Kino
  • Arztbesuche
  • Friseur
  • Begleitung zum Treff mit den Freunden
  • Gemeinsam in ein Café/Restaurant gehen

Eine von manchen älteren Menschen besonders beliebte Möglichkeit ist, wenn der Besuchsdienstes einen Hund mitbringt. Lesen Sie unten mehr dazu.

An wen kann ich mich wenden, wenn es Probleme gibt?

Es kann passieren, dass am Anfang der Besuche durch den Besuchsdienstes eine gewisse Eingewöhnungsphase nötig ist. Es kommen fremde Menschen in das Haus oder die Wohnung, wodurch Ängste bei den Besuchenden entstehen könnten. Sollte sich die besuchte Person auch nach einer Eingewöhnungsphase nicht wohl mit den Besuchen fühlen, sollten Sie einmal genau die Probleme eruieren

Fragen Sie zunächst die besuchte Person genau danach, was sie stört. Besprechen Sie diese Probleme anschließend mit der besuchenden Person

Falls die Probleme organisatorischer Natur oder nicht mit der besuchenden Person zu klären sind, können Sie sie auch mit der Organisation besprechen. Diese versucht mit Sicherheit die auftretenden Probleme in Rücksprache mit der Besuchsperson zu klären. 

Manchmal stimmt vielleicht auch einfach die Chemie zwischen Besuchtem und Mitarbeiter des Besuchsdienst nicht. Falls Ihr Angehöriger zum Beispiel Schwierigkeiten hat, ein Vertrauensverhältnis zu der besuchenden Person aufzubauen, ist es nötig die besuchende Person zu wechseln. Hierbei sollten Sie klar formulieren, woran es an der besuchenden Person mangelt. Dadurch ermöglichen Sie der Organisation die Qualität des Besuchsdienstes langfristig zu verbessern.

Die Organisationen haben viel Erfahrung und helfen Ihnen gerne, die beste Lösung für den Besuchten zu finden. 

Gibt es Besuchsdienste mit Tieren?

Die Erfahrung zeigt die positive therapeutische Wirkung von Tieren auf Senioren, aber auch auf emotional oder geistig behinderte Menschen. Tiere lösen große Freude aus. Sie schenken älteren Menschen ihre Aufmerksamkeit und drücken ihre Zuneigung aus, was den Besuchenden oft viel bedeutet. Aufgrund ihres freimütigen und mitteilsamen Naturells erweisen sich Hunde als ausgesprochen besuchstauglich

Beim Besuchsdienst mit Hund kann eine mögliche Lethargie und Einsamkeit des Menschen leicht verschwinden. Unter anderem können auch überraschende Reaktionen erfolgen. So zeigen beispielsweise Demenzerkrankte, die normalerweise nicht sprechen und keine Mimik zeigen, eine Reaktion auf Hunde und wollen ihn berühren. Weiterhin wird die Kommunikation gefördert, da ein neues Gesprächsthema entsteht. Es kann zu mehr Bewegung durch gemeinsame Spaziergänge kommen. Dies fördert natürlicherweise die körperliche und geistige Fitness.

Dabei müssen Sie sich nicht vor möglichen Übertragungen von Krankheiten oder Parasiten durch den Hund fürchten. Im Allgemeinen wird darauf geachtet, dass der Hund:

  • Frei von ansteckenden Krankheiten ist
  • Einen Impfschutz hat
  • Gegen Ekto- und Endoparasiten behandelt wurde
  • Einmal im Jahr beim Tierarzt zu einem Gesundheitscheck war

Außerdem wird darauf geachtet, dass der Hund vom Charakter als Besuchshund geeignet ist. Zusätzlich absolvieren sie vorher ein Training. Damit wird sichergestellt, dass er die Verhaltensweisen älterer Menschen kennenlernt und ihn diese nicht beeindrucken.

Besprechen Sie mit der anbietenden Organisation, ob Ihr Angehöriger für einem Besuchsdienst mit Hund in Frage kommt.

Quellen: 

https://www.ehrenamt-kirche.de

https://www.drk.de

https://www.malteser.de

https://hilfe.diakonie.de

https://www.malteser.de

http://www.tier-besuchsdienst.de

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