Pflegegrad-3

Pflegegrad 3 – Alles Wichtige für Sie zusammengefasst

Die Pflegegrade dienen in Deutschland dazu, Pflegebedürftige anhand ihrer Einschränkungen im Alltag einzuordnen. Je nach Pflegegrad stehen den Pflegebedürftigen viele verschiedene Leistungen durch die Pflegeversicherung zu. Je höher der Pflegegrad, desto größere Einschränkungen liegen vor und desto höher sind die Leistungen der Pflegekassen.

Pflegegrad 3 ist dabei jener Pflegegrad, bei dem Betroffene bereits schwerere Einschränkungen im Alltag über einen längeren Zeitraum aufweisen.

Im Folgenden haben wir Ihnen alles Wissenswerte über Pflegegrad 3 zusammengestellt.

Inhalt

Was bedeutet es, Pflegegrad 3 zu haben?

Der Begriff “Pflegegrad 3” ist ein noch recht neuer Begriff. Die neuen fünf Pflegegrade haben erst 2017 die zuvor benutzten “Pflegestufen” abgelöst. Die neuen Pflegegrade zielen nicht mehr darauf ab, wie viele Minuten Pflege ein Pflegebedürftiger am Tag benötigt. Vielmehr zielen die Pflegegrade darauf ab, wie stark die Einschränkungen des Pflegebedürftigen im Alltag sind.

Laut Paragraph 15 des elften Sozialgesetzbuches spricht man von einem Pflegegrad 3, wenn eine “schwere Beeinträchtigung der Selbständigkeit oder Fähigkeiten” vorliegt. Dabei müssen diese Beeinträchtigungen mindestens für sechs Monate andauern.

Wann werden Pflegebedürftige in Pflegegrad 3 eingestuft?

Die Einstufung eines Pflegebedürftigen in Pflegegrad 3, kann sowohl direkt beim ersten Antrag, als auch durch Hoch- oder Herabstufung erfolgen. Wird eine Person direkt bei erstmaliger Antragstellung in Pflegegrad 3 eingestuft, ist in den meisten Fällen eine schwere Erkrankung vorausgegangen. Oder der Gesundheitszustand eines Pflegebedürftigen mit Pflegegrad 2 hat sich deutlich verschlechtert. 

Möchten Sie für sich oder einen Angehörigen einen Pflegegrad beantragen, ist die zuständige Pflegekasse Ihr Ansprechpartner. Sie erreichen diese über die jeweilige Krankenkasse. Hierfür genügt ein formloser Antrag auf “Pflegegrad”. Sie müssen nicht spezifizieren, welchen Pflegegrad Sie beantragen. Über den Pflegegrad entscheidet letztendlich die Pflegeversicherung, nachdem sie sich ein Bild vom Pflegebedürftigen und dessen Einschränkungen gemacht hat.

Entscheidend für die Einstufung in Pflegegrad 3 ist, dass das Ergebnis des sogenannten neuen Begutachtungsassessments (NBA) Pflegegrad 3 ist. Dieses Begutachtungsassessment führt ein Mitarbeiter des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen (MDK) im Auftrag der Pflegeversicherung durch. Erhält die Pflegeversicherung einen Antrag auf Pflegegrad von einem Pflegebedürftigen, ist das Gutachten der erste Schritt um den Pflegegrad festzustellen.

Das Gutachten besteht aus einem langen Fragenkatalog und wird zumeist in der häuslichen Umgebung des Pflegebedürftigen durchgeführt. Die Fragen fokussieren sich vor allem auf die sechs verschiedenen Lebensbereiche. Innerhalb dieser Lebensbereiche werden anhand vieler Fragen die Kompetenzen des Betroffenen abgefragt. Die verschiedenen Lebensbereiche gehen dabei mit unterschiedlicher Gewichtung in die Gesamtwertung des Betroffenen ein. 

Die verschiedenen Bereiche umfassen mit der entsprechenden Gewichtung in Klammern folgende Lebensbereiche:

  • Mobilität (10 Prozent)
  • Kognitive und kommunikative Fähigkeiten + Verhaltensweisen und psychische Problemlagen (15 Prozent)
  • Selbstversorgung (40 Prozent)
  • Bewältigung von und selbständiger Umgang mit krankheits- und therapiebedingten Anforderungen (20 Prozent)
  • Gestaltung des Alltagslebens und sozialer Kontakte (15 Prozent).

Für Pflegebedürftige, bei denen die gewichtete Endpunktzahl zwischen 47,5 und 70 Punkten liegt, werden in Pflegegrad 3 eingeordnet.

Welche Leistungen stehen Pflegebedürftigen bei Pflegegrad 3 zu?

Die Pflegebedürftigkeit in Pflegegrad 3 ist bereits sehr stark ausgeprägt. Daher haben die Betroffenen ein Anrecht auf alle zur Verfügung stehenden Pflegeleistungen der Pflegekasse

Einige Leistungen sind bei allen Pflegegraden, also von Pflegegrad 1 bis Pflegegrad 5 gleich hoch. Das ist vor allem bei den einmaligen Leistungen der Fall. Zum Beispiel der Bezuschussung von Umbaumaßnahmen, dem Umzug in eine Pflege-Wohngemeinschaft oder die Beträge für Pflegevertretung, wenn die übliche Pflege nicht möglich ist. 

Aber auch monatliche Leistungen können für alle Pflegegrade identisch sein. Hier sind als wichtigste die Pflegehilfsmittel sowie der Zuschuss zum Hausnotruf zu nennen. Außerdem ist Höhe der Beträge für alle Pflegegrade gleich hoch. Beide Leistungen sind zudem Pflegebedürftigen in häuslicher Pflege vorbehalten. 

Andere Leistungen der Pflegeversicherung steigen mit höherem Pflegegrad an. Das sind insbesondere die Leistungen, die die tatsächliche Pflegeversorgung vergüten. Die Pflege von schwerer Pflegebedürftigen ist natürlich sowohl vom Zeitaufwand, als auch vom Körpereinsatz höher.

Wie erfolgt die Verrechnung der Leistungen für Pflegebedürftige?

Die meisten der Versicherungsleistungen werden bis zum maximal übernommenen Betrag zwischen der Pflegeversicherung und dem Anbieter der Pflege- oder Serviceleistung selbst verrechnet. Das erspart den Pflegebedürftigen und deren Angehörigen einiges an Arbeit, wobei auf den Pflegebedürftigen eventuelle Zusatzkosten zukommen. 

Das den Pflegebedürftigen zustehende Pflegegeld bei der Pflege zu Hause, ist eine Barüberweisung auf das Konto des Pflegebedürftigen. Die Verwendung des Geldes steht den Pflegebedürftigen frei und eine Rechtfertigung durch Belege ist nicht Notwendig. Oft wird es benutzt, um die pflegenden Angehörigen zu unterstützen.

Des Weiteren sind Pflegehilfsmittel für zu Hause Gepflegte eine Erstattungsleistung. Bei Pflegegrad 3 stehen Pflegebedürftigen monatlich 40 Euro für die Beschaffung von Pflegehilfsmitteln, wie Einmalhandschuhe, Schutzmasken und -kittel, Bettschutzeinlagen oder Desinfektionsmitteln zu. Während der Corona-Pandemie ist der Betrag aufgrund der gestiegenen Beschaffungskosten sogar auf 60 Euro gestiegen. Sie können also für diesen Betrag zum Beispiel in einem Drogeriemarkt oder einer Apotheke die benötigten Pflegehilfsmittel kaufen und die Quittungen hinterher bei der Pflegekasse einreichen

Wir finden, dass Pflegebedürftige und deren Angehörige schon genug mit der Pflege zu tun haben und nicht noch die Pflegehilfsmittel eigenständig besorgen sollten. Damit Sie für sich oder Ihren Angehörigen nicht selbst jeden Monat die Pflegehilfsmittel einkaufen müssen, bieten wir von der Pflegebox Pflegebedürftigen und deren Angehörigen einen bequemen Service an:

Sie bestellen ganz einfach über Ihren persönlichen PflegeBox Zugang die von Ihnen benötigten Pflegehilfsmittel und wir schicken Sie ihnen pünktlich und diskret verpackt an die gewünschte Adresse. Und damit es für Sie noch einfacher ist, übernehmen wir auch direkt die Abrechnung mit der Pflegekasse.

Welche Leistungen bezahlen die Pflegekassen bei Pflegegrad 3 im Monat?

Die folgenden Beträge stehen Pflegebedürftigen des Pflegegrad 3 jeden Monat zu. Dabei sind manche Leistungen miteinander kombinierbar, andere schließen sich gegenseitig aus. 

Ist ein Pflegebedürftiger in einer vollstationären Pflegeeinrichtung, ist es nicht möglich weitere Pflegeleistungen außer dem Betrag für die vollstationäre Pflege in Anspruch zu nehmen.

Nichtsdestotrotz sind die anderen Versorgungsformen flexibler. Manche Pflegebedürftige müssen tagsüber oder über die Nacht in einer Pflegeeinrichtung untergebracht werden, weil der pflegende Angehörige zum Beispiel arbeiten geht. Dennoch steht das Budget für die ambulante Pflege (Pflegesachleistungen) oder das Pflegegeld neben dem Betrag für die teilstationäre Pflege weiterhin ungekürzt zur Verfügung. 

Außerdem ist eine sogenannte Kombinationspflege bei Pflegegrad 3 möglich. Finanzielle Leistungen werden dabei aus zwei verschiedenen Versorgungsbudgets bezahlt. Aber nur, wenn nicht der gesamte Pflegesachleistungs-Betrag bereits für Pflegesachleistungen ausgegeben wird. 

Ein Beispiel: 

Kostet der ambulante Pflegedienst im Monat nur 80 Prozent des Betrags für Pflegesachleistungen (also 1.298 * 0,8 = 1.038,40 Euro), können die verbleibenden 20 Prozent anteilig als Pflegegeld ausgezahlt werden (also 545 * 0,2 = 109 Euro).

Pflegegeld545 Euro monatlich
Pflegesachleistungen1.298 Euro monatlich
Zuschuss zur vollstationären Pflege1.612 Euro monatlich
Leistungen für die teilstationäre Pflege1.298 Euro monatlich
Entlastungsbeitrag125 Euro monatlich
Pflegehilfsmittel zum Verbrauch40 Euro monatlich
Zuschüsse zum Hausnotruf23 Euro monatlich
Wohngruppenzuschlag für ambulante WG214 Euro monatlich

Die Vollstationäre Pflege

Vollstationär gepflegte Personen stehen monatliche finanzielle Unterstützung in Höhe von 1.262 Euro für die Kosten der Pflege in der Pflegeeinrichtung zu. Das ist allerdings der einzige Betrag, der Pflegebedürftigen in vollstationärer Pflege monatlich zusteht. Die anderen Leistungen, wie die Pflegehilfsmittel oder der Hausnotruf fallen weg

Bei der vollstationären Pflege wird der Pflegebedürftige nicht nur rundum versorgt, sondern auch alle dazu nötigen Hilfsmittel gestellt. Der monatliche Entlastungsbetrag von 125 Euro steht vollstationären Pflegebedürftigen ebenso nicht zu. Er dient nämlich vorrangig zur Entlastung der pflegenden Angehörigen.

Die Kostenübernahme bei vollstationärer Pflege bezieht sie dabei auf die medizinisch notwendige Pflegeleistung. Die Kosten für die Unterbringung sowie Verpflegung des Pflegebedürftigen sind immer privat bezahlen.

Wechselt die Versorgungsform eines Pflegebedürftigen mitten im Monat in eine vollstationäre Pflege oder aus der vollstationären Pflege in die häusliche Pflege, können Sie über die Möglichkeit der anteiligen Kostenübernahme mit der Pflegekasse sprechen.

Die teilstationäre Pflege als Sonderform der häuslichen Pflege

Teilstationäre Pflege bedeutet, dass die Pflegebedürftigen grundsätzlich zu Hause gepflegt werden. Allerdings erfolgt die Pflege – meistens an den Wochentagen – tagsüber oder über Nacht in einer Pflegeeinrichtung. Die restliche Zeit aber sind sie zu Hause und Angehörigen oder ein ambulanter Pflegedienst übernimmt die Pflege. 

Der Zuschuss für die teilstationäre Pflege deckt dabei die medizinisch notwendige Behandlungspflege sowie den Transport zur Einrichtung und zurück ab. Die Unterbringungs- und Verpflegungskosten sind privat zu bezahlen.

Weitere Leistungen für zu Hause gepflegte Personen mit Pflegegrad 3

Das Pflegegeld

Das Pflegegeld von 545 Euro monatlich ist ein Geldbetrag, der den Pflegebedürftigen von der Pflegekasse überwiesen wird. In den meisten Fällen geben Pflegebedürftige den Betrag an die sie pflegenden Angehörigen weiter, als eine Art Aufwandsentschädigung.

Die Pflegesachleistungen

Versorgt ein ambulanter Pflegedienst den Pflegebedürftigen zu Hause, stehen für die Vergütung des Pflegedienstes die sogenannten “Pflegesachleistungen” zur Verfügung. In der Regel werden die Kosten für den ambulanten Pflegedienst dabei direkt zwischen Pflegedienst und der Pflegekasse ohne Beteiligung des Pflegebedürftigen abgerechnet. 

Liegen die Kosten für den ambulanten Pflegedienst allerdings unter dem maximalen Betrag von 1.298 Euro, kann der anteilige Rest, wie oben in der Beispielrechnung gezeigt, den pflegenden Angehörigen als Pflegegeld ausgezahlt werden.

Der Entlastungsbetrag

Ein zusätzlich flexibel einzusetzender Betrag für zu Hause Gepflegte mit Pflegegrad 3, ist der Entlastungsbetrag von 125 Euro im Monat (§ 45b SGB XI).  Nichtsdestotrotz wird dieser Betrag daher zur Entlastung für die pflegenden Angehörigen eingesetzt. Die Entlastung kann zum Beispiel durch das Engagieren einer Haushalts- oder Einkaufshilfe oder eines Alltagsbegleiters erfolgen. Oder es besteht die Möglichkeit besondere Angebote wahrzunehmen, die Pflegebedürftige in Gruppen betreut oder in ihrer Selbständigkeit geschult. 

Solche Angebote können oft über den ambulanten Pflegedienst gebucht und mit dem Entlastungsbetrag bezahlt werden. Lediglich die Aufstockung der tatsächlichen Pflegeversorgung durch den ambulanten Dienst ist durch den Entlastungsbetrag nicht zulässig.

Des Weiteren ist es möglich den Entlastungsbetrag für die Bezahlung von teilstationärer oder vollstationäre Pflege sowie Kurzzeitpflege zu nutzen.

Der Hausnotruf

Zu Hause Gepflegten mit Pflegegrad 3 steht ein monatlicher Zuschuss von 23 Euro für einen Hausnotruf zu. Außerdem beteiligt sich die Pflegeversicherung in der Regel auch an den einmaligen Anschlusskosten für den Hausnotruf.

Die Pflegehilfsmittel

Des Weiteren können Sie in Höhe eines Betrags von 40 Euro (60 Euro während der Corona Pandemie, wegen erhöhter Beschaffungskosten), Pflegehilfsmittel kaufen und sich die Kosten von der Pflegekasse erstatten lassen. 

Wir möchten Ihnen gerne die Beschaffung der Pflegehilfsmittel vereinfachen und können Ihnen die benötigten Pflegehilfsmittel monatlich nach Hause schicken. Unser freundliches Kundenteam informiert Sie über die notwendigen Schritte.

Der Wohngruppenzuschlag

Ziehen Pflegebedürftige mit Pflegegrad 3 in eine Wohngemeinschaft mit anderen Pflegebedürftigen, erhalten sie monatlich einen pauschalen Wohngruppenzuschlag von 214 Euro.

Welche einmaligen Leistungen stehen Pflegebedürftigen mit Pflegegrad 3 zu?

Neben den monatlichen Leistungen für Pflegebedürftigen mit Pflegegrad 3, übernehmen die Pflegeversicherungen auch noch weitere Kosten für Leistungen. Diese sind generell einmalig oder ein Mal pro Jahr in Anspruch zu nehmen.

Wird ein Pflegebedürftiger zu Hause hauptsächlich von einem Angehörigen gepflegt kann es immer passieren, dass der Angehörige einmal verhindert ist. Zum Beispiel durch einen verdienten Erholungsurlaub, eine eigene Erkrankung oder andere wichtige Geschehnisse. Für solche Fälle zahlt die Pflegeversicherung jährlich für bis zu acht Wochen einen Zuschuss, damit der Pflegebedürftige weiterhin bestens versorgt ist

Kurzzeitpflege1.612 Euro jährlich
Verhinderungspflege1.612 Euro jährlich
Verhinderungspflege die durch einen nahen Angehörigen ausgeführt wird

1,5 * 545 Euro Pflegegeld

= 817,50 Euro

WohnraumanpassungEinmalig bis zu 4.000 Euro je Umbaumaßnahme
Anschubfinanzierung Pflege-WG2.500 Euro je Mitbewohner

Die Kurzzeitpflege

Im Rahmen der Kurzzeitpflege werden Pflegebedürftige für die Zeit, in der die reguläre Pflege zu Hause nicht möglich ist, in einer vollstationären Pflegeeinrichtung untergebracht. Der reguläre, zur Verfügung stehende Betrag, beläuft sich auf 1.612 Euro pro Jahr. Dieser kann aber durch die den Einsatz des Entlastungsbetrags und nicht in Anspruch genommene Mittel der Verhinderungspflege auf bis zu 3.224 Euro je Kalenderjahr ausgeweitet werden.

Die Verhinderungspflege

Mit dem Betrag der Verhinderungspflege besteht  bei häuslicher Pflege die Möglichkeit, vorübergehend entweder ein ambulanter Pflegedienst oder ein andere geeignete Personen zu bezahlen. Für den ambulanten Pflegedienst oder Personen, die nicht direkt mit dem Pflegebedürftigen verwandt sind, steht dabei ein Budget von 1.612 Euro zur Verfügung. Springt ein anderer naher Angehöriger für die Pflege ein, erhält dieser das eineinhalbfache, also 817,50 Euro, des üblichen Pflegegeldes.

Die Kombination von Verhinderungs- und Kurzzeitpflege

Wenn in einem Kalenderjahr die Mittel für die Verhinderungspflege noch nicht in Anspruch genommen wurden, können Sie sie für die Kurzzeitpflege verwenden. Das bedeutet, dass im Jahr bis zu 2.224 Euro für die Kurzzeitpflege aus diesen beiden Budgets zur Verfügung steht.

Umgekehrt können bei Nichtverwendung der Mittel aus der Kurzzeitpflege nur 50 Prozent des noch verfügbaren Kurzzeitpflege Budgets für die Verhinderungspflege genutzt werden. Somit stehen jährlich maximal 2.418 Euro bei Kombination beider Pflegebudgets für die Verhinderungspflege zur Verfügung.

Die Wohnraumanpassung

Sollten für die häusliche Pflege eine oder mehrere Umbaumaßnahmen in der Wohnung des Pflegebedürftigen nötig sein, kann sich die Pflegekasse an den Kosten der Umbaumaßnahmen beteiligen. Für jede notwendige Umbaumaßnahme, wird ein Zuschuss von bis zu 4.000 Euro ausgezahlt.

Die Anschubfinanzierung für eine Pflege-WG

Zieht ein Pflegebedürftiger mit anderen Pflegebedürftigen zusammen in eine Pflege-Wohngemeinschaft, kann das mit einer Anschubfinanzierung von 2.500 Euro durch die Pflegeversicherung unterstützt werden. Dies gilt dabei für jeden Mitbewohner der Pflege-WG.

Welche anderen Leistungen übernehmen die Pflegeversicherungen bei Pflegegrad 3?

Neben den monatlichen, jährlichen und einmaligen finanziellen Leistungen#, bieten die Pflegeversicherungen auch noch weitere Leistungen für die Pflegebedürftigen und deren Angehörige an.

Die Pflegeberatung

Bereits direkt nach Antragstellung auf Pflegegrad haben Sie einen Anspruch, innerhalb von 2 Wochen eine Beratung durch einen Pflegeberater Ihrer Pflegeversicherung zu erhalten. Außerdem wird Ihnen ein persönlicher Pflegeberater ihrer Pflegeversicherung genannt.

Kann eine erste Beratung nicht in den ersten beiden Wochen gewährleistet werden, erhalten Sie einen Beratungsgutschein Ihrer Pflegeversicherung. Damit können Sie sich in einer unabhängigen Beratungsstelle auf Kosten der Pflegekasse beraten lassen.

Private Pflegeversicherungen bieten diesen Beratungsdienst über das Unternehmen “COMPASS Private Pflegeberatung” für ihre Kunden an.

Neben der ersten Beratung haben zu Hause Gepflegte und ihre Angehörige einmal im Halbjahr das Anrecht auf eine Pflegeberatung. Diese Beratungen können zum Beispiel zugelassenen Pflegekräfte eines ambulanten Pflegedienstes durchführen.

Die Pflegekurse

Besonders für pflegende Angehörige bieten die Pflegeversicherungen kostenlose Pflegekurse an. Ambulanten Pflegedienste, Volkshochschulen, Nachbarschaftshilfen oder Bildungseinrichtungen bieten solche Pflegekurse an. Die Angehörigen erhalten dort das praktische Wissen über die Pflege sowie viele weitere Informationen. Außerdem lernen sie andere pflegende Angehörige kennen. Der Austausch untereinander kann sehr förderlich sein.

Quellen:

https://www.bundesgesundheitsministerium.de/Pflegeleistungen-zum-Nachschlagen

https://www.bundesgesundheitsministerium.de/Ratgeber-Pflege

https://www.mdk.de

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Hinweis: Sie können Ihre Einwilligungen jederzeit mit Wirkung für die Zukunft per E-Mail an [email protected] widerrufen. Weitere Informationen zum Umgang mit Ihren personenbezogenen Daten und zu Ihren Rechten finden sich in unserer Datenschutzerklärung (www.pflegebox.de/datenschutz/).

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