Fettleber

Fettleber

Ein Viertel aller erwachsenen Menschen in Deutschland haben eine Fettleber (Steatosis hepatis). Zu viel Alkohol, zu wenig Bewegung und zu viel schlechte Ernährung gelten als Hauptursachen für die Leberverfettung. Das lebenswichtige Organ, welches sich größtenteils im rechten Oberbauch befindet, lagert dabei zu viel Fett an. Dies kann starke Beschwerden hervorrufen, lässt sich zumeist aber mit einfachen Mitteln selbstständig behandeln.

Inhalt

Symptome: Wie macht sich eine Fettleber bemerkbar?

Wer an einer verfetten Leber erkrankt, bemerkt in der Regel hiervon zunächst nichts. Erst im Falle einer Entzündung treten klassische Fettleber Symptome auf. Entzündet sich die Leber, sprechen die Mediziner auch von einer Steatohepatitis beziehungsweise Fettleberhepatitis. Unter anderem äußert sich eine Fettleber durch:

Fettleber Ursachen: Was führt zu einer Lebervervettung?

Eine Fettlebererkrankung lässt sich in zwei Gruppen unterteilen: Zum einen die alkoholische Fettlebererkrankung (ausgelöst durch einen übermäßigen Alkoholkonsum) und zum anderen die nicht-alkoholinduzierten Fettlebererkrankung.

Ist Alkohol also nicht der treibende Faktor, ist als Hauptursache der nicht-alkoholischen Fettleber mit 70 bis 90 Prozent die Fettleibigkeit zu nennen. Durch Übergewicht werden viele weitere Krankheiten in Verbindung gebracht wie z.B. Diabetes mellitus Typ 2,  die natürlich in Kombination mit einer Fettleber auftreten können.

Als eine der Hauptursachen einer Fettleber wird eine ungesunde und ausgewogene Ernährung gesehen. Süßigkeiten wie Kekse, Kuchen und Cola, aber auch ein hoher Konsum von Kartoffeln, Reis, Nudeln, Müsli und Brot tragen zu einer Verfettung der Leber bei.

Durch den Konsum solcher Lebensmittel gelangt viel Glukose in den Blutkreislauf sowie anschließend in Leber und Muskeln als Speicherplatz. Die Substanz dient als schnell verfügbare Energiequelle für intensiv beanspruchte Muskeln.

Damit nun Leber und Muskeln die Zuckermoleküle von Fruchtsäften, Müsli etc. aufnehmen können, wird Insulin durch die Bauchspeicheldrüse in den Kreislauf gegeben. Den Zellen dient dieses Hormon als Türöffner für Zucker.

Die schlechten Leberwerte können sich bereits im Kindesalter entwickeln, wobei die Ursache hier wieder hauptsächlich auf Übergewicht, Adipositas und somit einer unausgewogenen Ernährung beruht. Oft wird eine solche Leberverfettung auf den Konsum von zuckerhaltigen Getränken wie Softdrinks zurückgeführt. 

Durch Bewegung kann die überschüssige Glukose abgebaut werden. Bei Bewegungsmangel wird die Glukose hingegen als Fett abgespeichert, wobei die Leber zuerst hiervon betroffen ist.
Neben dem Missverhältnis zwischen Kalorienzufuhr und -verbrauch sowie Bewegungsarmut kommt insbesondere Alkohol als Ursache für erhöhte Leberwerte und die Steatosis Hepatis in Betracht.

Zum einen ist Alkohol sehr energiereich und wird in der Leber abgebaut. Hierbei entstehen auch Fettsäuren. Zum anderen wird die Leber auch durch dessen toxische Wirkung beschädigt. Die kritische Tagesmenge liegt bei Männern bei 40 Gramm, bei Frauen hingegen bei 20 Gramm Alkohol.

Auch leiden ebenfalls circa sechs Prozent der „normal“ gewichtigen Erwachsenen an einer Fettleber Erkrankung.

Andere Faktoren wie eine genetische Veranlagung, chronische Darmerkrankungen, die Einnahme bestimmter Medikamente, spezielle Leberkrankheiten, ausgedehnte Dünndarmresektionen, eine Chemotherapie sowie eine Virusinfektion können ebenso für diese Erkrankung verantwortlich sein.

Am Ende kann aber neben einer Fettleber-Ernährung auch eine bestimmte Mangelernährung zu einer verfetteten Leber beitragen.

Fettleber Folgen: Wie gefährlich ist eine Leberverfettung?

Deutet die Diagnose auf eine Fettleber hin, wird sie häufig als eine harmlose Begleiterscheinung von Übergewicht wahrgenommen. Die Leberkrankheit sollte jedoch ernst genommen werden, da diese schwerwiegenden Folgen haben kann. Auch eine leichte Fettleber sollte frühestmöglich behandelt werden.

Bei bis zu einem Drittel der Patienten kommt es zu einer Leberentzündung und es entsteht eine Fettleber Hepatitis. Wird diese nicht rechtzeitig behandelt, kann die Entzündung mit einer Leberzirrhose enden, wodurch das Risiko auf Leberkrebs erhöht wird. Die Leber kann ihre Aufgaben nicht mehr erfüllen, sie schrumpft, vernarbt und die Zellen des Stoffwechselorgans gehen zugrunde.

Durch eine Fettleber steigt die Gefahr, einen Typ-2-Diabetes zu entwickeln. Auch Herz-Kreislauf-Krankheiten bis hin zum Herzinfakt treten häufiger auf und im schlimmsten Fall kommt es zu einem akuten Leberversagen.

Erkrankung behandeln und vorbeugen: Fettleber Therapie

Eine Gegenmaßnahme ist zur Rückbildung der Fettleber wichtig. Bei einer alkoholbedingten Leber gilt somit ein strikter Alkoholverzicht. Nur so kann man in diesem Fall eine Fettleber behandeln und das Organ wieder genesen lassen. Ist die Krankheit nicht alkoholbedingt, richtet sich die Therapie nach den Ursachen. Bei Übergewicht stehen regelmäßig Bewegung sowie eine ausgewogene Ernährung auf dem Programm. Auch eine Fettleber Kur kann eine Möglichkeit bieten, die Ernährung umzustellen, jedoch sollte hier eine Gewichtsnormalisierung angestrebt werden, das Ziel sollte auf keinen Fall eine Hungerkur sein. Es sind also nicht unbedingt immer Arzneimittel notwendig, ein Heilmittel gegen Fettleber kann auch natürlich sein und durch eine Umstellung des Lebensstils erreicht werden.

Im Falle von Fettstoffwechselstörungen oder Diabetes sollte im Gegensatz eine Medikamententherapie für Abhilfe zu sorgen. Werden diese Maßnahmen rechtzeitig ergriffen, kann sich die Leber oft vollständig erholen. Einer Fettleber können Sie dadurch vorbeugen, indem Sie Alkohol nur in Maßen konsumieren, sich ausreichend bewegen und auf eine gesunde Ernährungsweise achten. Diabetiker sollten hingegen ihren Blutzucker gut einstellen.

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