Diabetes Typ 2

Diabetes zählt heute zu einer der am häufigsten verbreitetsten Krankheiten in Deutschland mit ca. 7 Millionen Betroffenen, darunter sind 98% an Diabetes mellitus erkrankt. Durch Stress und Zeitmangel greifen viele Menschen immer häufiger zu Fertiggerichten bzw. Fast Food von Schnellrestaurants. Ungesunde Ernährung und zu wenig Bewegung sind weit verbreitete Probleme in der Bevölkerung, da sie das Diabetesrisiko begünstigen. Diabetes Typ 2 betrifft daher längst nicht mehr nur ältere Menschen, sondern zunehmend junge Menschen als auch Kinder. Dementsprechend ist der Begriff „Altersdiabetes“ nicht mehr zeitgemäß.

Inhalt

Wie entsteht Diabetes mellitus Typ 2?

Der Typ 2 Diabetes ist eine chronische Erkrankung des Stoffwechsels, die zu erhöhten Blutzuckerwerten führt. Die Produktion des Hormons Insulin und damit verbundene Wirkung des Insulins in den Zellen reicht nicht mehr aus, um den Blutzuckerspiegel wieder zu senken. Vor allem Bewegungsmangel und ungesunde Ernährung sowie eine genetische Veranlagung können Auslöser für Diabetes sein.

Was passiert im Körper?

Bei einem gesunden Menschen verarbeitet der Körper Kohlenhydrate nach der Nahrungsaufnahme und baut diese als Zucker (Glukose) ab, die ins Blut abgegeben werden. Der Zucker im Blutkreislauf lässt den Blutzuckerspiegel rasch ansteigen, worauf die Bauchspeicheldrüse Insulin produziert, um diesen Wert wieder senken.

Im Gegensatz zu Diabetes Typ 1, wird bei Diabetes Typ 2 von der Bauchspeicheldrüse noch Insulin produziert, aber aufgrund der Insulinresistenz in den Körperzellen ist das Insulin wirkungslos. Im frühen Stadium kann der Körper diese Resistenz mit einer erhöhten Insulinproduktion ausgleichen. Langfristig führt diese dauerhafte Überproduktion zur Erschöpfung der Bauchspeicheldrüse.

Die Ursachen für Diabetes hängen vordergründig vom eigenen Lebensstil ab. Grundsätzlich gleichen sich die Auslöser bzw. Risikofaktoren vieler chronischen Erkrankungen. Bei Diabetes sind Übergewicht (Adipositas), Bewegungsmangel, Rauchen, Konsum von fettigen und zuckerhaltigen Lebensmitteln jene Risikofaktoren. Manche Menschen haben durch an Diabetes erkrankte Familienmitglieder eine genetische Veranlagung für Diabetes mellitus Typ 2 vererbt bekommen.

Symptome und Diagnose von Diabetes Typ 2

Bei Diabetes mellitus ist der Krankheitsverlauf schleichend und wird von den Betroffenen spät bemerkt, da die einzelnen Symptome dem Typ 2 Diabetes meistens nicht eindeutig zugeordnet werden können. Das liegt daran, dass die Symptome unscheinbar und im Großen und Ganzen zusammenhangslos erscheinen.

Symptome für einen erhöhten Blutzuckerspiegel:

  • Müdigkeit
  • Juckende und trockene Haut
  • Erhöhtes Infektionsrisiko
  • Lange Heilung der Wunden
  • Starker Durst
  • Häufiger Harndrang

Besonders ältere Menschen ordnen Symptome, wie häufigen Harndrang als Altersbeschwerden ein und ignorieren diese Leiden, bis der Diabetes zufällig bei einer Routineuntersuchung, z.B. bei einer Urinprobe, entdeckt wird. Bereits im frühen Stadium von Diabetes mellitus Typ 2 ist die Wahrscheinlichkeit von Folgeerkrankungen mit Auswirkungen auf die Blutgefäße und Nerven deutlich erhöht. Die Folge einer Nervenschädigung sind v.a. Sehstörungen, wohingegen eine Durchblutungsstörung das Schlaganfall- und Herzinfarktrisiko fördert sowie den sog. „diabetischen Fuß“ begünstigt.

Regelmäßige Vorsorgeuntersuchung und Überprüfungen der Blutzuckerwerte helfen die Erkrankung rechtzeitig zu erkennen und frühzeitig zu behandeln.

Bei einem Verdacht auf Diabetes kann es hilfreich sein, seinen Fokus zunächst auf die Symptome zu legen. Das bedeutet im Alltag bewusst auf die Symptome achten und die Beobachtungen schriftlich festhalten. Dieses Protokoll wird dem Arzt helfen eine Diagnose zu stellen.

Wenn der Verdacht auf Diabetes sich erhärtet, unbedingt den Hausarzt oder Facharzt für Diabetologie aufsuchen. Die Diabetes Typ 2 Diagnose erfolgt ausschließlich vom Facharzt.

Therapien

Die Behandlung für Diabetes ist individuell verschieden und passt sich der Lebensumstände, wie Alter, weiteren Erkrankungen, körperliche Verfassung etc. an. Oftmals helfen zielgerichtete Veränderungen im Leben, wie z.B. Ernährungsumstellung mit dem Ziel der Gewichtsreduktion sowie mehr Bewegung und mit Rauchen aufzuhören.

⇒ Ziel ist es, die erhöhten Zuckerwerte im Blut dauerhaft zu senken, um die Beschwerden der Folgeerkrankungen zu reduzieren.

Mit der passenden Behandlung ist sogar ein (fast) unbeschwertes Leben trotz Zuckerkrankheit möglich. Dafür müssen Patienten meist Medikamente in Form von Tabletten (Antidiabetika) einnehmen oder sich Insulin spritzen. Die Krankheit Diabetes 2 heilen ist nicht möglich, da sie im Laufe der Jahre chronisch geworden ist. Betroffene können dennoch lernen mit der Krankheit umzugehen, um nicht auf ihre Lebensqualität verzichten zu müssen. Ein gesunder Lebenstil mit viel Bewegung ist sowohl für Diabetiker als auch für nicht erkrankte Menschen ratsam, um das Risiko und Anfälligkeit für Erkrankungen zu reduzieren.

Ernährungsplan für Diabetiker

Die Mehrheit der Diabetiker ist adipös und müssen  ihre Ernährung grundlegend umstellen, d.h. sie müssen lernen sich gesund zu ernähren. Eine Gewichtsabnahme ist daher für jeden Betroffenen unerlässlich, um das Risiko für etwaiger Erkrankungen zu minimieren. Die Ernährungsumstellung wird dabei je nach körperlicher Verfassung individuell angepasst.

Die folgenden Ernährungstipps für den Typ 2 Diabetes sind allgemeine Empfehlungen für einen gesünderen Lebensstil. Die Ernährung bei Folgeerkrankungen, z.B. Beschwerden mit der Niere, sollten unbedingt mit dem Facharzt abgesprochen werden.

  • Jeweils 2-3 Portionen frisches Obst und Gemüse am Tag
  • Reduktion von Zucker, besonders Haushaltszucker, z.B. enthalten in Fertiggerichten, Süßigkeiten/ Kuchen und Limonaden, Energy drinks, Cola etc.
  • Komplexe Kohlenhydrate essen, da sie nicht so schnell ins Blut gelangen, d.h. zu Vollkornprodukten (Vollkornnudeln/ Vollkornbrot) greifen sowie Hülsenfrüchte; auf Weißmehl verzichten
  • Reduktion der tierischen Lebensmittel, wie Fleisch, Wurst und Käse
  • Gesunde Fette (ungesättigte Fettsäuren) wählen: Omega-3-Fettsäuren und Omega-6-Fettsäuren essen, die in Lein- und Rapsöl, Samen und Nüssen sowie Fisch enthalten sind
  • Reduktion von Salz: besonders bei Bluthochdruck weniger salzen
  • Auf ballaststoffreiche Ernährung achten
  • Weniger Alkohol

Unabhängig des Diabetes Typ 2, sollte die Gewichtsreduktion langfristig angesetzt werden, da Diäten i.d.R. zum verhassten JoJo-Effekt führen. Das heißt Geduld haben und sich von Rückschlägen nicht aus der Ruhe bringen lassen.

Zusammenfassung der Ernährungstipps in einer Lebensmittelpyramide für Diabetiker Typ 2

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