Demenz – Anzeichen und Tipps

Schon wieder die Schlüssel vergessen oder die Brille verlegt? Tritt die Vergesslichkeit im Alter regelmäßiger und in kürzeren Abständen auf, ist eine Demenz wahrscheinlich. Eine frühe Diagnose bietet umfangreiche Therapiemöglichkeiten. Wir geben Ihnen Tipps, wie Sie eine Demenz erkennen und was Sie im Umgang mit Demenzerkrankten beachten können.

Demenz Anzeichen erkennen

Um die Zeichen einer Demenz besser zu erkennen,  haben wir im folgenden Schaubild die  häufigsten Anzeichen bildlich für Sie dargestellt. Anzeichen Demenz Info

Demenz Tipps – Der Umgang mit Betroffenen

Die meisten Betroffenen verlieren mit der Zeit ihre motorischen Fähigkeiten und ihre Kraft. Eine rechtzeitige Anpassung ihres Zuhauses wie beispielsweise die Sicherung gefährlicher Gegenstände, ist sinnvoll und hilfreich – Knöpfe am Herd abmontieren und Messer wegschließen. Weitere hilfreiche Demenz Tipps im Alltag sind:

  • Vermerken von Notrufnummern an gut sichtbaren Positionen
  • Checklisten und Infokärtchen für die Aufgaben des Alltags
  • Tragen eines Notfall-Armbandes oder einer Notfall-Kette mit wichtigen persönlichen Daten
  • Installation von Brandmeldern
  • Anbringen von Türschildern, die auf die jeweiligen Räume hinweisen
  • Installation von Fensterschlössern
  • Verschluss von Reinigungsmitteln und Medikamenten
  • Entfernen von Stolperfallen wie Läufer oder Bettvorleger, damit der Betroffene nicht fällt
  • Sicherstellen eines gleichmäßigen Tagesablaufs / gleichmäßiger Strukturen im Alltag
  • Installation von Kindersicherungen an Türen und Steckdosen

Ein weiterer Tipp bei Demenz ist, jederzeit ein Bild und medizinische Dokumente des Betroffenen griffbereit zu haben.  Es vereinfacht die Arbeit der Polizei und Feuerwehr im Notfall. Im Weiteren hilft eine deutliche Kommunikation im Umgang mit demenzkranken Personen. Direkte Fragen, die der Betroffene mit ja oder nein beantworten kann sowie Blickkontakt und Gestik vereinfachen die Unterhaltung. Geben Sie dem Betroffenen Zeit eine Frage zu beantworten und werden Sie nicht ungeduldig. Im Streitfall ist es hilfreich, als Pflegeperson zurückzustecken.

Behandlung und Therapiemöglichkeiten

Durch Medikamente, die den Botenstoff Acetylcholin im Gehirn reduzieren, wird der Krankheitsverlauf, der Abbau der Gedächtnisleistung, verzögert. Begleitsymptome wie Angst und Schlafstörungen werden durch weitere Medikamente verringert. Der Einsatz der Medikamente kann zu Nebenwirkungen führen. Daher muss diese Entscheidung gut überlegt sein. Um besser mit der Krankheit umgehen zu können, kann eine Psychotherapie helfen. Verschiedene weitere Therapien, wie Bewegungsübungen, zielen darauf ab noch bestehende Fähigkeiten zu erhalten und zu stärken.

Die PflegeBox hilft!

…denn durch des zweite Pflegestärkungsgesetz und der Umstellung von Pflegestufen auf Pflegegrade, haben Demenzerkrankte einen Anspruch auf Pflegeleistungen und somit auf Pflegehilfsmittel. Die PflegeBox bietet Pflegehilfsmittel namhafter Hersteller an und liefert diese in einer praktischen Box direkt nach Hause. Aus sechs verschiedenen Boxen können die Produkte ausgewählt werden, die am besten zu den individuellen Bedürfnissen passen. Dabei übernimmt das Team der PflegeBox die Antragstellung und Abrechnung mit der Pflegekasse. Pflegende und Pflegebedürftige können sich bei der PflegeBox auch über ihren Anspruch und bei der Auswahl der Pflegehilfsmittel beraten lassen. Gewinnen Sie mehr Zeit und Energie im Alltag!

Die Informationen aus diesem Text können nicht die Rücksprache mit einem Arzt ersetzen.