• Hautalterung - Das können Sie dagegen tun!

Hautprobleme begleiten uns unser Leben lang. Zuerst in Form von Pickeln und Akne, später als fettige oder trockene Haut und schließlich als sichtbare Hautalterung. Ob Hautunreinheiten oder die ersten Zeichen der Hautalterung – wir alle wollen, dass die betroffenen Hautpartien, reiner, gesünder und jünger aussehen. Bei Falten wird zu Kollagen, Cremes und Salben, Naturkosmetik oder gar Botulinumtoxin gegriffen. Aber helfen diese?

Symptome und Ursachen der Hautalterung

Die Hautalterung ist ein natürlicher Prozess, bei dem sich die Hautschichten mit dem Alter verändern. Verantwortlich dafür sind endogene und exogene – also innere und äußere – Faktoren.

Zu den intrinsischen, also inneren Ursachen gehören unter anderem:

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    biologischer Alterungsprozess, der auch jedes andere Organ betrifft

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    genetische Faktoren

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    Hauterkrankungen beziehungsweise Erkrankungen

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    Stress

Die extrinsischen, also äußeren Faktoren umfassen hingegen:

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    Sonnenbrände

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    Rauchen und häufiger Alkoholkonsum

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    Umwelteinflüsse, wie beispielsweise Abgase

Haben Sie „gute“ Gene und Ihre Haut ist geschützt und gepflegt, sind das die besten Voraussetzungen, um jünger auszusehen. Auch dann wird spätestens die Haut ab 50 aber Anzeichen der Alterung zeigen und das häufig zuerst im Gesicht. Fältchen um die Mundwinkel, Mimik- und Zornesfalte, Krähenfüße und Altersflecken können auftreten.

Diagnose von Hautalterung

Durch eine Untersuchung beim Hautarzt intrinsische und extrinsische Faktoren der Hautalterung diagnostizieren zu lassen, ist ebenso wichtig wie eine regelmäßige Hautkrebsuntersuchung. Denn nur auf dieser Basis ist eine entsprechende Behandlung und Vorbeugung möglich.

Wenn Sie wissen, was den Alterungsprozess der Haut beschleunigt, können Sie gezielt dagegen vorgehen.

Sonnenbäder

Die Sonne ist zwar wichtig für die Versorgung des Körpers mit Vitamin D, Sonnenbäder lassen jedoch auch freie Radikale entstehen. Diese sorgen für Zellstress und -schäden und können damit den Alterungsprozess verstärken und beschleunigen. Verzichten Sie also auf das Sonnenbad und schützen Sie sich auch im Alltag entsprechend.

Rauchen

Die Giftstoffe im Tabak erzeugen ebenso wie übermäßige Sonnenbestrahlung Zellstress. In der Folge können diese sich schlechter regenerieren und altern schneller. Verzichten Sie daher auf aktives und passives Rauchen - das tut der Gesundheit im Allgemeinen gut.

ungesunde Ernährung

Damit die Haut gesund bleibt und sich regenerieren kann, benötigt sie eine Fülle an Nähr- und Vitalstoffen. Fällt die Ernährung einseitig oder anderweitig ungesund aus, kann sie die nötigen Substanzen aber nicht (in ausreichendem Maße) zur Verfügung stellen. Ein abwechslungsreicher und ausgewogener Speiseplan kommt der Haut und Gesundheit hingegen zugute.

Flüssigkeitsmangel und trockene Luft

Wenn Sie zu wenig trinken oder sich ständig in Räumen mit sehr geringer Luftfeuchtigkeit aufhalten, wird auch die Haut trocken. Kleine Fältchen entstehen schneller. Trinken Sie viel, investieren Sie in einen Luftbefeuchter oder lüften Sie häufiger und verwenden Sie Feuchtigkeitscremes, um dem entgegenzuwirken.

Stress und Bewegungsmangel

Der Körper benötigt Ruhe, ausreichend Schlaf und auch Bewegung, um fit zu bleiben, Umwelteinflüssen und den Anforderungen des Alltags gewachsen zu sein. Achten Sie also auf ausreichende Pausen, guten Schlaf und treiben Sie Sport. Das reicht zwar nicht aus, um die Hautalterung zu stoppen, kann sie aber verlangsamen.

Behandlung und Verlauf

Früher oder später entdecken wir alle die Zeichen der Hautalterung an uns aber wie verläuft die Hautalterung überhaupt? Für besseres Verständnis hilft ein Blick auf die Hautschichten. Die Haut wird in die Oberhaut (Epidermis), die Lederhaut (Dermis) und die Unterhaut (Subcutis) unterteilt. In jungen Jahren erneuert sich die Epidermis sehr schnell. Etwa aller vier Wochen findet eine „Rundumerneuerung“ statt. Mit der Zeit nimmt die Geschwindigkeit der Zellteilung ab und kann bis zu 70 Tage in Anspruch nehmen. Dadurch ist und wirkt die Oberhaut dünner, durchscheinend und weniger vital.

hautalterungDie Dermis enthält anfangs viele Kollagen- und Elastinfasern und speichert zudem Feuchtigkeit. Das sorgt für Elastizität und Stabilität. Im Zuge der Hautalterung nehmen Kollagen, Elastin und Feuchtigkeit ab. Die Haut wird weniger elastisch und straff. In der Subcutis wird ebenfalls weniger Feuchtigkeit gespeichert, was für weiteren Stabilitätsverlust sorgt.

Wenn Sie die Hautalterung stoppen und jünger aussehen wollen, können Sie dies durch

Das ändert zwar nichts an der Hautalterung direkt, wirkt aber für die Dauer der Anwendung aufpolstern und optisch straffend.

Straff, strahlend, schön – das wünschen wir uns alle von unserer Haut. Dennoch muss sich jeder damit abfinden, dass die Hautalterung ein natürlicher Prozess ist und nicht aufgehalten werden kann. Es ist also schlicht nicht möglich, die Hautalterung zu stoppen. Die Zeichen der Hautalterung lassen sich aber durchaus mildern. Setzen Sie dafür auf Antioxidantien, wie Vitamin C und Co-Enzym Q10, auf Feuchtigkeit und feuchtigkeitsbindende Hyaluronsäure. Diese wirken nachweislich oder zumindest optisch gegen die Hautalterung.