• Häusliche Pflege - Alles Wissenswerte

Häusliche Pflege ist eine Form der Pflege außerhalb stationärer Einrichtungen. Der Gründe dafür sind fortscheitende Alterserscheinungen, chronische Krankheiten oder Unfälle. Sie dient dazu, pflegebedürftigen Menschen im Alltagsleben zu unterstützen und die Selbstständigkeit der Betroffenen zu wahren.

 

Pflege durch Angehörige

Ist der Pflegefall eingetreten, gilt es folgendes zu überprüfen:

  • Lässt es die Wohnsituation zu, dass ich zuhause pflege?
  • Kann ich die Situation organisatorisch umsetzen?
  • Fühle ich mich emotional stabil genug?
  • Welche Optionen habe ich noch?

 

Wenn Sie sich nun dazu entschließen die Pflege zu übernehmen, gibt es verschiedene Möglichkeiten sich auf diese Aufgabe vorzubereiten. Ihre zuständige Krankenkasse, sowie örtliche Pflegestützpunkte bieten Pflegeberatungen oder Pflegekurse an, bei denen Sie grundlegende Informationen und Unterstützung erhalten.  Außerdem erfahren Sie als Angehöriger, wie sie bestmöglich mit der Situation umgehen und worauf Sie bei der häuslichen Pflege zu achten haben. Ein Pflegekurs bietet zudem die Möglichkeit sich emotional besser darauf einzustellen. Sie knüpfen Kontakte, tauschen Erfahrungen mit Gleichgesinnten aus und erleben ein großes Maß an Solidarität.

Ambulant vor stationär!

Der § 13 Sozialgesetzbuch XII (SGB) sieht einen Vorrang von ambulanten Leistungen gegenüber stationären oder teilstationären Einrichtungen vor. Das bedeutet, dass Sie niemand „abschieben“ will. Es ist im Interesse Aller die bestmögliche Lebenssituation für den Betroffenen zu schaffen.

Häusliche Pflege hat dennoch Grenzen. Wenn der Helfer Hilfe braucht, ist ein Pflegedienst der willkommene Beistand. Unterstützung bekommen Sie bei der Pflegeberatung. Diese ermittelt mit Ihnen gemeinsam wie groß das Maß der Unterstützung sein muss.

häusliche pflege

Altenpfleger in der ambulanten Pflege übernehmen Aufgaben der Grundpflege, hauswirtschaftliche Tätigkeiten oder ambulante Behandlungspflege. Die Pfleger kommen mehrmals pro Woche –entsprechend wie Sie Hilfe benötigen.

Die häusliche Pflege und ihre Kosten

Ist ein Pflegegrad ermittelt, haben Sie Anspruch auf Pflegegeld. Je nach Ausprägung Ihrer Einschränkungen erhalten Sie von der Pflegekasse die passenden Leistungen. Diese sind in der häuslichen Pflege einheitlich. Die entstehenden Kosten variieren jedoch nach Pflegedienst und Bundesland. Aus diesem Grund ist es nicht möglich eine pauschale Summe zu bestimmen.

Grundsätzlich steht pflegebedürftigen Personen ab Pflegegrad zwei Pflegegeld oder Pflegesachleistungen zu. Das ist bei Pflegegrad eins nicht der Fall. Personen mit diesem Grad stehen Entlastungsleistungen, Zuschüsse für Wohnraumanpassungen und bis zu 40 Euro monatlich für körpernahe Pflegehilfsmittel zum Verbrauch zu. Erfahren Sie mehr über die Pflegeleistungen nach Pflegegrad hier.

Um die häusliche Pflege einfacher zu gestalten, haben Sie die Möglichkeit sich die erstattungsfähigen Pflegehilfsmittel bedarfsgerecht und nach Ihren individuellen Bedürfnissen zuschicken zu lassen. Die PflegeBox stellen Sie zusammen – die Beantragung und Abrechnung mit der entsprechenden Pflegekasse übernehmen wir.

Wussten Sie, dass Pflegebedürftigen mit einem Pflegegrad 1,2,3,4 oder 5 die von einer privat Person gepflegt wird  Pflegehilfsmittel zum Verbrauch von bis zu 40€ im Monat zu Verfügung stehen?

Wir stellen Ihnen gerne Ihre individuelle PflegeBox zusammen und kümmern uns um alles Weitere für Sie. Von der Beantragung über die Lieferung zu Ihnen nach Hause bis hin zur Direktabrechnung mit Ihrer Pflegekasse.