• Schimmen im Alter - bleiben Sie fit!

Egal, ob klein oder groß –  jung oder alt. Bewegung ist in jedem Alter wichtig. Dabei spielen sportliche Aktivitäten bei älteren Menschen eine besonders große Rolle. Doch welche Sportart ist für Sie die richtige und vor allem die geeignetste? Rad fahren, Wandern oder vielleicht Schwimmen? Oft zwickt es im Alter hier und da. Die Gelenke schmerzen und manche Bewegungen fallen nicht mehr so leicht wie früher. Doch viele Senioren sind heutzutage auch im hohen Alter fit und agil, weil sie mehr Sport treiben als früher. Eine der beliebtesten Sportarten bei Senioren ist das Schwimmen. Denn schwimmen ist eine perfekte Kombination aus Ausdauer, Muskelaufbau und Fettverbrennung und schont zusätzlich die Gelenke.

Die gesundheitlichen Vorteile

Bewegung ist immer gut für den Körper, doch kaum eine andere Sportart bietet so viele Möglichkeiten sich fit zu halten, wie das Schwimmen. Die Vorteile beim Schwimmen sind umfangreich. Hier haben wir nur einige zusammengestellt:

  • Verbesserte Durchblutung

  • Förderung tiefliegender Muskulatur

  • Abbau der Stresshormone

  • Hoher Kalorienverbrauch

  • Einfluss auf seelischen Zustand

  • Ideales Ganzkörpertraining

  • Anregung des Herz-Kreislaufsystems

  • Anregung des Stoffwechsels

  • Entlastung der Gelenke

  • Stärkung des Immunsystems

Kleiner Tipp

Nutzen Sie die Schwimmzeiten und Kurse, die speziell für Senioren angeboten werden. Die gemeinsame Bewegung macht nicht nur Spaß, sondern es entstehen auch neue Bekanntschaften.

Für wen ist das Schwimmen geeignet?

Grundsätzlich ist schwimmen und Bewegung im Wasser für jeden geeignet. Besonders geeignet und empfehlenswert ist das Schwimmen für Menschen mit Rücken- Knie- oder Gelenkschmerzen, denn durch den Auftrieb im Wasser lastet das Körpergewicht nicht im vollen Maße auf den Gelenken. Daher ist Schwimmen auch für Menschen mit Übergewicht die perfekte Sportart. Des Weiteren ist Schwimmen die perfekte Sportart, um entweder einen Einstieg in den Sport zu bekommen oder nach langer Krankheit wieder langsam mit dem Sport zu beginnen. Wer nun allerdings vermutet, dass Schwimmen nicht anstrengend sei, irrt sich. Denn Schwimmen ist vor allem deshalb so effektiv, weil man sich gegen den Widerstand im Wasser bewegen muss.

Welche Schwimmtechnik ist die Richtige?

Diese Frage kann pauschal nicht beantwortet werden. Bei der Wahl spielen individuelle Faktoren, wie das Alter und der Gesundheitszustand eine große Rolle. Für Sie haben wir die klassischen Schwimmtechniken etwas genauer unter die Lupe genommen.

Brustschwimmen

Das Brustschwimmen fordert mehrere Muskelgruppen, wie Brust-, Schulter- und Armmuskulatur gleichzeitig. Des Weiteren beansprucht es auch das Herz-Kreislaufsystem und führt zu dessen Stärkung.

Rückenschwimmen

Diese Schwimmtechnik ist besonders schonend für den Kopf, Nacken und den Rücken, weil der Kopf vom Wasser getragen wird. Dadurch werden die Muskeln der Wirbelsäule und im Hals- und Rückenbereich entlastet.

Kraulen

Das Kraulen ist eine anspruchsvolle Schwimmtechnik und fordert vom Körper viel Kraft und Ausdauer. Dieser Schwimmstil wirkt sich positiv auf den Energieverbrauch und die Armmuskulatur aus, da die Arme bis zu 80% des Antriebs leisten.

Laufen und gymnastische Übungen

Der Körper muss sich erst an die Bewegungen gewöhnen, daher kann es sein, dass Ihnen zu Beginn die genannten Schwimmtechniken schwer fallen. Ist dies der Fall sind das Laufen oder gymnastische Übungen im hüfthohen Wasser empfehlenswert.

Schwimmen mit Schwimmhilfen

Manche Senioren sind in ihrer Beweglichkeit eingeschränkt oder leiden unter Krankheiten, die den Bewegungsapparat beeinträchtigen. Lassen Sie sich von diesen Beeinträchtigungen nicht vom Schwimmen abhalten. Gerade für Menschen mit einer eingeschränkten Beweglichkeit oder mit Gelenkschmerzen ist Schwimmen und die Bewegung im Wasser von großem Vorteil.

Jedoch fühlen sich gerade Menschen, die sich nicht uneingeschränkt bewegen können bei dem Gang ins Wasser unsicher. Doch das muss nicht sein! Denn hierfür gibt es spezielle Hilfsmittel, die das Schwimmen erleichtern und bei dieser Sportart sanft unterstützen.

Welche Schwimmhilfen gibt es?

Mittlerweile gibt es ein umfangreiches Sortiment an Schwimmhilfen, die Menschen mit Einschränkungen beim Schwimmen unterstützen. Dabei decken diese Schwimmhilfen nahezu alle Bereich ab, bei denen Einschränkungen vorkommen.

 

schwimmen

Inkontinenz Badeartikel

Inkontinenz ist vor allem bei älteren Menschen ein großes Thema und sie trauen sich meist auf Grund dieser Einschränkung nicht ins Schwimmbad. Die Angst vor peinlichen Situationen hemmt und schränkt diese Menschen in ihrem Alltag ein. Doch das muss nicht sein. Es gibt mittlerweile zuverlässige und nicht auffällig Inkontinenz Badehosen und Badeanzüge, die Ihnen Ihre Selbstbestimmung und Spontanität wiedergeben.

Auftriebshilfen

Manchen Senioren fällt es schwer sich über Wasser zu halten. Daher trauen sie sich oft nur noch ins flache Wasser. Gut, dass es Hilfsmittel gibt, die es Senioren erleichtern sich über Wasser zu halten. Dazu zählen Schwimmgürtel, Schwimmwesten, Arm- und Beinmanschetten und der Schwimmkragen.

Diese Hilfsmittel unterstützen und geben Betroffenen ein Gefühl der Sicherheit. Das bekannteste Hilfsmittel ist die sogenannte Schwimmnudel oder Poolnudel. Als Hilfsmittel zählt sie zu den Auftriebshilfen und wird von Jung und Alt als Schwimmhilfe benutzt. Ab sofort finden Sie Ihre Schwimmnudel  im PflegeShop-Sortiment. Einfach hier bestellen!

Konnten wir Ihnen die Sportart Schwimmen schmackhaft machen, sodass Sie am liebsten direkt mit dem Schwimmen starten wollen? Super, doch bevor Sie ins kühle Nass springen sollten Sie einige Dinge beachten:

  • Starten Sie langsam in diese Sportart und verlangen Sie Ihrem Körper am Anfang nicht zu viel ab.
  • Machen Sie nach zwei Bahnen eine kleine Pause und achten Sie darauf, dass Ihr Puls nicht dauerhaft über 130 liegt.
  • Steigern Sie am Anfang nur die Dauer Ihrer Trainingseinheiten und erst nach einigen Wochen die Geschwindigkeit.
  • Die Wassertemperatur sollte nicht unter 24 Grad Celsius liegen, da Wasser den Körper viel schneller auskühlt als Luft.