Pflegehilfsmittel zum Verbrauch

Pflegehilfsmittel zum Verbrauch sind die Hilfsmittel, die Sie brauchen, um Ihren Angehörigen Zuhause zu pflegen oder pflegen zu lassen. Sie werden in der akuten Pflegesituation wie z.B. beim Waschen, bei der Nahrungsaufnahme oder den Toilettengängen eingesetzt, um eine professionelle Hygiene auch zu Hause zu gewährleisten. Nach Gebrauch werden sie entsorgt, weshalb sie auch als Pflegehilfsmittel zum Verbrauch bezeichnet werden.

Wird ein Pflegebedürftiger zu Hause gepflegt, steht ihm derzeit eine monatliche Pauschale von 60 Euro für Pflegehilfsmittel zu. Gesetzlich verankert ist der Pflegehilfsmittelbezug im elften Sozialgesetzbuch (SGB XI), in welchem die Pflegeversicherung geregelt wird. Die Leistung ist an die Einstufung in einen Pflegegrad geknüpft und ist rezeptfrei. Sie stehen Pflegebedürftigen bereits ab Pflegegrad 1 (früher: Pflegestufe) zu und helfen, die monatlichen Kosten für verschiedene Pflegehilfsmittel durch Kostenübernahme durch die Pflegekasse abzudecken. Dabei erfolgt die Abrechnung der Pflegehilfsmittel als Kostenerstattung.

Im Folgenden geben wir Ihnen einen Überblick, welche verschiedenen Pflegehilfsmittel es gibt. Weitere Informationen zu den einzelnen Pflegehilfsmitteln erhalten Sie über die ausführlichen Unterseiten, die Sie über die angegebenen Links erreichen können.

Ihre individuelle PflegeBox

Wir senden Ihnen in der PflegeBox die Produkte, die Sie in der häuslichen Pflege benötigen, wie:

In der PflegeBox finden Sie ausschließlich hochwertige Qualitätsprodukte deutscher Markenhersteller. Wir übernehmen gerne Ihre kostenlose Versorgung mit Pflegehilfsmitteln zum Verbrauch. Die Lieferung können Sie ganz einfach über ein Formular beantragen.

Was sind Pflegehilfsmittel zum Verbrauch?

Pflegehilfsmittel werden in der Liste des Hilfsmittelverzeichnisses katalogisiert. Unter Pflegehilfsmittel zum Verbrauch versteht man Hilfsmittel der Produktgruppe 54. Diese sollen Angehörigen die Pflege von Pflegebedürftigen zu Hause erleichtern, angenehmer und sicherer machen. Ein großer Gewinn für die Pflege zu Hause. 

Zu den Pflegehilfsmittel zum Verbrauch gehört z.B. Schutzbekleidung wie Mundschutz, Einmalhandschuhe oder Schutzschürzen.

Außerdem tragen Pflegehilfsmittel dazu bei, die die Beschwerden von Pflegebedürftigen zu lindern. Bettschutzeinlagen zum Einmalgebrauch sind ein gutes Beispiel dafür: Sie führen zu einer Linderung der Beschwerden beim Pflegebedüftigen und Erleichtern zusätzlich die Pflege, weil weniger häufig die Bettwäsche gewechselt und gewaschen werden müssen.

Nicht zu verwechseln sind Pflegehilfsmittel mit Pflegesachleistungen, die Pflegebedürftigen jeden Monat zustehen. Obwohl das Wort „Sachleistungen“ den Eindruck erweckt, dass es bei dieser Leistung der Pflegeversicherung um die Kostenübernahme von physischen Produkten geht, ist das nicht der Fall. Tatsächlich sind Pflegesachleistungen finanzielle Leistungen, die Pflegebedürftige in häuslicher Pflege zum Beispiel für den Aufwand anerkannter Pflegedienste in Anspruch nehmen können. Die Abrechnung erfolgt dabei direkt zwischen der Pflegeversicherung und dem ambulanten Dienst.

Zusätzlich treffen Angehörige und Pflegebedürftige noch auf zwei weitere Begriffe: Technische Pflegehilfsmittel und Hilfsmittel.

Technische Pflegehilfsmittel, welche Pflegebedürftigen oftmals leihweise zur Verfügung gestellt werden, gehören nicht zu den Pflegehilfsmitteln zum Verbrauch. Typische technische Hilfsmittel sind Gehhilfen oder Pflegebetten. Diese können Pflegebedürftige per Antrag erhalten. 

Weiterhin zu unterscheiden sind die sogenannten (reinen) „Hilfsmittel“. Darunter werden nämlich alle Produkte verstanden, die den betroffenen Patienten bei einer Krankheit, Verletzung oder sonstiger Einschränkung helfen, Beschwerden zu lindern oder dazu beitragen, eine selbstständigere Lebensführung zu ermöglichen. Für Hilfsmittel benötigen Betroffene ein Rezept von ihrem Arzt. Je nach Höhe der Kosten für das Hilfsmittel ist eine Zuzahlung notwendig. Inkontinenzprodukte oder Hörhilfen sind Beispiele für Hilfsmittel.

Tipp: Das sind die Unterschiede zwischen Pflegehilfsmitteln zum Verbrauch, technischen Pflegehilfsmitteln & Hilfsmitteln

Technische Pflegehilfsmittel

Technische Pflegehilfsmittel zielen darauf ab, zum Beispiel die Selbstständigkeit und Mobilität von Pflegebedürftigen so weit wie möglich zu erhalten.

Hilfsmittel

Bei oder nach einer Krankheit (körperlichen Einschränkung) sollen die "reinen" Hilfsmittel Beschwerden lindern und Selbstständigkeit ermöglichen. Die Abrechnung erfolgt über die Krankenkasse und nicht über die Pflegekasse. Sie benötigen deshalb ein Rezept.

Pflegehilfsmittel zum Verbrauch

Produkte, die zur unmittelbaren Pflege verwendet und (anschließend) verbraucht werden: Einmalhandschuhe, Mundschutz und Schutzschürzen sowie Fingerlinge und Esslätzchen.

Wie kann die Pauschale für Pflegehilfsmittel zum Verbrauch beantragt werden?

Möchten Sie als Pflegebedürftiger oder pflegender Angehöriger bei der Pflegekasse einen Antrag auf Kostenübernahme von 60 Euro für Pflegehilfsmittel stellen, ist die Voraussetzung das Vorliegen eines Pflegegrads des Betroffenen. Liegt der Pflegegrad vor, müssen die Linderung von Beschwerden oder Erleichterung bei der Pflege nicht gesondert nachgewiesen werden.

Außerdem ist die Pflege örtlich gebunden: Sie findet im häuslichen Umfeld des Pflegebedürftigen statt und wird durch Angehörige oder einen ambulanten Pflegedienst durchgeführt.

Durch die Pflegeversicherung ist die Kostenübernahme der Pflegehilfsmittel bis zu dem Höchstwert gedeckt.

Der Antrag auf Pflegehilfsmittel zum Verbrauch wird bei den Pflegekassen gestellt. In den meisten Fällen genügt ein formloser Antrag oder ein ausgefülltes Formular zur Kostenübernahme. Der Antrag kann sogar telefonisch gestellt werden, wobei die schriftliche Form unter Umständen besser geeignet ist. So ist eine bessere Nachvollziehbarkeit gewährleistet. Anzugeben sind neben den persönlichen Daten und der Versichertennummer auch die monatlich benötigten Pflegehilfsmittel. Ist die Kostenübernahme bewilligt, wird die Pflegekasse Ihnen die verschiedenen Bezugs- und Abrechnungsmöglichkeiten vorschlagen.

Verläuft Ihre Begutachtung mit dem MDK nicht nach Ihren Vorstellungen und ein Pflegegrad wird abgelehnt, lohnt sich in bestimmten Fällen der Widerspruch. Viele Betroffene fühlen sich falsch eingeordnet und das Widersprechen ist eine sinnvolle Möglichkeit eine erneute Prüfung einzufordern.

Im Rahmen der Hilfsmittelverordnung bieten wir Ihnen die Möglichkeit die Pflegehilfsmittel zum Verbrauch über unseren Service zu beziehen. So können wir Ihnen die benötigten Pflegehilfsmittel jeden Monat bequem nach Hause liefern. Und wir regeln obendrein gleich auch noch die Kostenübernahme mit Ihrer Pflegeversicherung.

Hilfreiche Informationen zu der Einstufung in einen Pflegegrad und die Prüfung vom MDK finden Sie in den folgenden Artikeln:

Service der PflegeBox

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