Die häusliche Pflege kann sowohl für den Betroffenen als auch für dessen Pfleger/in schnell zur Herausforderung werden. Beim praktischen und organisatorischen Teil können Pflegehilfsmittel Erleichterung im Umgang mit der Pflegesituation bieten. Es gibt technische Hilfsmittel, die z.B. zur Sicherheit oder Erhaltung der Mobilität eingesetzt werden. Und auch Pflegehilfsmittel zum Verbrauch wie u.a. Einmalhandschuhe, Desinfektionsmittel oder Bettschutzeinlagen, die in der konkreten Pflege zum Einsatz kommen.

Wann besteht ein Anspruch auf Pflegehilfsmittel?

Wer bekommt eigentlich Pflegehilfsmittel? Diese Frage stellt sich vielen pflegenden Angehörigen. Wer genau einen Anspruch auf die unterschiedlichen Pflegehilfsmittel hat, ist durch das Sozialgesetz geregelt. Folgende Voraussetzungen sind dazu notwendig:

  1. Die pflegebedürftige Person muss einen anerkannten Pflegegrad haben.
  2. Die Pflege des Betroffenen muss in einem häuslichen Umfeld erfolgen.
  3. Die Pflege der betroffenen Person muss von einem Angehörigen oder von einem Pflegedienst durchgeführt werden.

Wenn alle drei dieser Kriterien zutreffen, können die Betroffenen die notwendigen Pflegehilfsmittel beziehen und somit auch auf die (teilweise) Kostenübernahme durch die Pflegekasse zählen.

Es besteht eine gewisse Unschärfe zwischen den Begriffen im Pflegebereich. „Pflegehilfsmittel“ und „medizinische Hilfsmittel“ werden oftmals durcheinander gebracht oder gleich gesetzt. Dabei meinen sie keinesfalls dasselbe und sollten stets unterschieden werden: Während Pflegehilfsmittel ohne Rezept verfügbar sind und von den Pflegekassen (teil)finanziert werden, sind die sogenannten medizinischen Hilfsmittel rezeptpflichtig. Sie dienen zur Unterstützung einer ärztlichen Behandlung und sollen Behinderungen vorbeugen bzw. deren Folgen ausgleichen. Beispiele dafür sind u.a. Brillen und Hörgeräte, deren Kosten die gesetzlichen Krankenkassen tragen.

Pflegehilfsmittel - kostenlos

Unter den Bedingungen der Pflegebedüftigkeit in häuslicher Pflege durch Angehörigen oder Pflegedienst
(im Wert von 60 € monatlich)

technische / medizinische Pflegehilfsmittel

Haben Sie ein Rezept, werden diese bezuschusst oder übernommen, ansonsten privat gezahlt.

Welche Pflegehilfsmittel übernimmt die Pflegekasse?

Im Regelfall müssen Pflegehilfsmittel nicht selbst finanziert werden. Sofern keine Leistungsverpflichtung durch die Krankenkasse besteht, werden die damit verbundenen Kosten vollständig oder teilweise von der Pflegeversicherung übernommen.

Pflegehilfsmittel zum Verbrauch stehen grundsätzlich allen pflegebedürftigen Personen unabhängig ihres genauen Pflegegrades zu. Für die entsprechenden Produkte erstattet die Pflegekasse nach § 40 SGB XI monatlich 60 €. Sollten die von Ihnen benötigten Produkte diesen Betrag jedoch überschreiten, müssen Sie die Differenz selbst bezahlen.

Doch auch in Bezug auf die technischen Pflegehilfsmittel gibt es bestimmte Regelungen. Üblicherweise werden diese leihweise zur Verfügung gestellt. Unter bestimmten Umständen müssen Pflegebedürftige ab dem 18. Lebensjahr aber einen Eigenanteil von zehn Prozent bzw. maximal 25 Euro pro Pflegehilfsmittel zuzahlen, da die Kosten nicht vollständig von den Pflegekassen übernommen werden.

Gibt es Pflegehilfsmittel gratis?

Pflegehilfsmittel wie z.B. Desinfektionsmittel oder Einmalhandschuhe können Sie oder Ihr pflegebedürftiger Angehörige über die Pflegekasse abrechnen, sobald Sie einen anerkannten Pflegegrad haben. Die Pflegekasse bezuschusst den Erwerb von Pflegehilfsmitteln zum Verbrauch in einem Umfang von derzeit 60 € monatlich.

Welche Produkte zu den Pflegehilfsmitteln zum Verbrauch gehören, ist im Hilfsmittelverzeichnis des GKV aufgeführt (Produktgruppe 54 organisiert):

  • die Pflegehilfsmittel mit bestimmtem Anwendungsort zusammen.  Dazu gehören insbesondere saugende Bettschutzeinlagen in unterschiedlichen Größen. Sie bestehen aus einem flüssigkeitsundurchlässigen Material und schützen den Pflegebedürftigen sowie dessen Bett vor Nässe.
  • die „Pflegehilfsmittel ohne speziellen Anwendungsort/Zusätze“. Dazu gehören unterschiedliche Arten der Schutzbekleidung, beispielsweise Fingerlinge, Einmallätzchen und Schutzschürzen. Diese dienen zur allgemeinen Hygiene und schützen teilweise auch vor Krankheitserregern.
  • die Sonstigen zum Verbrauch bestimmte Pflegehilfsmittel wie Desinfektionsmittel für Flächen und für die Hände. Bei regelmäßiger Anwendung schützen sie zuverlässig vor Keimen.

Ihre PflegeBox

Wählen Sie Ihre zuzahlungsfreien Pflegehilfsmittel - wir schicken Sie Ihnen zu und rechnen mit der Pflegekasse ab.

Mundschutz

Handdesinfektion

Flächendesinfektion

Flächendesinfektion

Bettschutzeinlagen

Einmalhandschuhe

*Die beigelegten Pflegehilfsmittel können von den Darstellungen abweichen. Dabei entsprechen die Produkte der PflegeBox stets den höchsten Qualitätsstandards.

Welche Pflegehilfsmittel brauche ich?

Welche Pflegehilfsmittel benötigt werden, ist von Patienten zu Patienten unterschiedlich. Daher ist es wichtig, bei der Entscheidung die genauen Bedürfnisse der pflegebedürftigen Person sowie ihre individuelle Pflegesituation zu berücksichtigen.

Eine umfangreiche Analyse dieser Bedürfnisse und möglicher Maßnahmen erfolgt normalerweise durch einen Gutachter des Medizinischen Krankendienstes (MDK), der die pflegebedürftige Person im Rahmen eines Begutachtungsverfahrens kennenlernt. Dabei empfiehlt der Gutachter nicht nur einen passenden Pflegegrad, sondern erklärt den Pflegebedürftigen sowie ihren engsten Vertrauten auch, welche Hilfsmittel zur Erleichterung der Pflege sinnvoll sein könnten. Das können je nach Pflegesituation sowohl technische, als auch zum Verbrauch bestimmte Pflegehilfsmittel sein.

Die Empfehlung des Gutachters kann mit der Zustimmung des Pflegebedürftigen sofort als Antrag an die Pflegekasse weitergeleitet werden. Dort wird der Antrag geprüft und anschließend erhält der Betroffene den notwendigen Bescheid per Post.

Je nach dem, welchen Pflegegrad die betroffene Person hat und wie sich ihre Pflegesituation gestaltet, verändern sich auch ihre Ansprüche:

Wo bekomme ich Pflegehilfsmittel?

Was die Pflegehilfsmittel zum Verbrauch angeht, stehen Ihnen unterschiedliche Beschaffungsmöglichkeiten zur Verfügung. Sie können entweder alle Produkte selbstständig erwerben und monatlich mit Ihrer Pflegekasse abrechnen oder unseren Komplettservice nutzen.

Handelt es sich um ein medizinisches Hilfsmittel, ist der Ablauf ein anderer: Sobald die Pflegekasse das von Ihnen gewünschte Hilfsmittel genehmigt hat, können Sie es bei einem von der Kasse anerkannten Dienstleister bestellen. In der Regel stellt Ihnen die Pflegekasse zu diesem Zweck eine entsprechende Auflistung aller möglichen Dienstleister zur Verfügung. Sollten Sie sich dennoch an einen anderen Dienstleister wenden, besteht die Gefahr, dass Ihre Kasse die Kosten nicht übernimmt. Gleiches gilt, wenn Sie sich ein Hilfsmittel noch vor der Genehmigung anschaffen. Stellen Sie daher unbedingt sicher, dass Sie die Empfehlungen der Pflegekasse befolgen.

Weitere Informationen und Tipps rund um das Thema Pflegehilfsmittel finden Sie auf dieser Seite oder z.B. in dem Buchausgabe „Hilfsmittel für die häusliche Pflege“, das vom Bundesministerium für Gesundheit gefördert wird.

Vorteile der PflegeBox

100% Kostenübernahme

Zuzahlungsfreie Pflegehilfsmittel ab Pflegegrad 1.

Rezeptfrei

Sie benötigen kein Rezept von Ihrem Arzt.

Keine Vertragsbindung

Der Service ist jederzeit kündbar!

Zuverlässige Lieferung

Jeden Monat versandkostenfrei und pünktlich bei Ihnen Zuhause.

Qualität

Wir beliefern Sie mit hochwertigen Markenprodukten.

Beratung

Persönliche Beratung von Montag – Freitag: 08:00 –18:00 Uhr

Keine Formalitäten

Wir kümmern uns um die Abrechnung.

Flexibilität

Wir passen die Pflegebox Ihren Bedürfnissen an!

Weitere wichtige Informationen finden Sie in unserem Pflege-Ratgeber

Haben Sie Fragen zu unserem Service?

Gerne sind wir zur Stelle und beantworten unklare Fragen: telefonisch erreichen Sie uns von Montag bis Freitag von 8 Uhr bis 18 Uhr und via Kontaktformular können Sie uns jederzeit kontaktieren.

Telefon

030 / 863 235 450

Kontaktformular

Thyssenkrupp Treppenlifte

 

Hinweis: Sie können Ihre Einwilligungen jederzeit mit Wirkung für die Zukunft per E-Mail an [email protected] widerrufen. Weitere Informationen zum Umgang mit Ihren personenbezogenen Daten und zu Ihren Rechten finden sich in unserer Datenschutzerklärung (www.pflegebox.de/datenschutz/).

Notrufsysteme Libify

 

Hinweis: Sie können Ihre Einwilligungen jederzeit mit Wirkung für die Zukunft per E-Mail an [email protected] widerrufen. Weitere Informationen zum Umgang mit Ihren personenbezogenen Daten und zu Ihren Rechten finden sich in unserer Datenschutzerklärung (www.pflegebox.de/datenschutz/).

Kostenlose Probe jetzt bestellen!

Wir möchten, dass Sie sich bei der Verwendung von unseren Inkontinenz Produkten absolut wohl und geschützt fühlen. Deshalb bieten wir Ihnen die Möglichkeit an kostenlose Produktproben zu bestellen, um unser Produktsortiment kennenzulernen und zu testen. Damit wir Ihnen das passende Produkt zuschicken können, lassen Sie sich von unseren Experten diskret und kompetent beraten.

So können Sie uns kontaktieren

030/863 235 460

oder füllen Sie einfach das Kontaktformular aus, 

wir kontaktieren Sie gerne!

Inkontinenzversorung - Gratisprobe anfordern

 

Hinweis: Sie können Ihre Einwilligungen jederzeit mit Wirkung für die Zukunft per E-Mail an [email protected] widerrufen. Weitere Informationen zum Umgang mit Ihren personenbezogenen Daten und zu Ihren Rechten finden sich in unserer Datenschutzerklärung (www.pflegebox.de/datenschutz/).