Häufige Fragen rund um die Pflege und PflegeBox

Hier finden Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen rund um die Pflege und die PflegeBox. Für weitere Fragen können Sie uns jederzeit kontaktieren.

Mit dem kostenlosen Bezug bestimmter Pflegehilfsmittel möchte der Gesetzgeber die häusliche Versorgung von Pflegebedürftigen durch Angehörige unterstützen und erleichtern. Dabei soll auch die Gesundheit der Pflegebedürftigen und ihrer Familienangehörigen sowie anderer Pflegepersonen geschützt werden.

Die Pflegeversicherung (SGB XI) erstattet auf Antrag Pflegehilfsmittel. Dazu gehören saugende Bettschutzeinlagen, Schutzhandschuhe, Desinfektionsmittel für Hände und Flächen, Schutzschürzen und Mundschutz. Andere, häufig in der Pflege genutzte Verbrauchsartikel(z. B. Vorlagen/Windeln) müssen dagegen vom Arzt rezeptiert und zu Lasten der Krankenversicherung (SGB V) abgerechnet werden.

Das Wichtigste zuerst: Sie brauchen kein Rezept. Alles, was Sie für den Bezug der Pflegehilfsmittel machen müssen ist, einen Antrag auf Kostenübernahme bei Ihrer Pflegekasse zu stellen. Wenn Sie es wünschen, übernehmen wir das für Sie. Das entsprechende Formular finden Sie hier. Ist der Antrag genehmigt, was in der Regel nicht länger als vier Wochen dauert, können Sie Ihr individuelles Sortiment in Form unserer PflegeBox erhalten. Die monatliche Lieferung erfolgt über einen Paketdienst direkt zu Ihnen nach Hause oder – wenn gewünscht – über den ambulanten Pflegedienst, der Sie betreut.

Jeden Monat können laut der gesetzlichen Regelung Produkte bis zu einem Gesamtpreis von insgesamt 40 Euro bestellt werden. Keine der sechs Varianten der PflegeBox überschreitet diese Höchstgrenze, so dass unser Service für Sie immer ohne Kosten oder Zuzahlungen ist. Das garantieren wir Ihnen.

Bitte beachten Sie: Privatversicherte erhalten von uns eine Rechnung, die sie zunächst bezahlen müssen und anschließend bei ihrer Versicherung einreichen können. In der Regel erstatten alle privaten Versicherer die Kosten bis zu 40 Euro im Monat.

Die meisten Pflegekassen bewilligen auf unbestimmte Zeit oder wenigstens zunächst für ein Jahr. Dann wird geprüft, ob weiterhin ein Bedarf an Verbrauchshilfsmitteln besteht. Grundsätzlich ist Ihr Anspruch aber solange gegeben, wie Sie Ihren Patienten zuhause pflegen.

Die Kosten für Ihre PflegeBox werden von Ihrer Pflegekasse übernommen, wenn eine Bewilligung vorliegt – so ist es gesetzlich vorgeschrieben. Wir rechnen Ihre PflegeBox dann jeden Monat direkt mit Ihrer Pflegekasse ab – Sie müssen sich um nichts kümmern.