Pflegehilfsmittel deutschlandweit
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  • Pflegehilfsmittel - ein gesetzlicher Anspruch auf Unterstützung

Pflegehilfsmittel in der ambulanten Pflege – alles was Sie darüber wissen müssen

Der gesetzliche Anspruch auf Pflegehilfsmittel soll die Pflege zuhause unterstützen, denn die Pflege kostet nicht nur Zeit und Kraft sondern auch Geld. Pflegehilfsmittel sind technische Geräte und Sachmittel, die zur Erleichterung der ambulanten Pflege dienen. Die Kosten für Pflegehilfsmittel werden von den Pflegeversicherungen übernommen.

 Anspruch auf Pflegehilfsmittel in der ambulanten Pflege

Laut des Ersten Pflegestärkungsgesetzes vom 1. Januar 2015 werden nun 40 Euro monatlich zum Verbrauch bestimmter Pflegehilfsmittel von der Pflegekasse erstattet.

Dazu zählen (laut Produktgruppe 54):

Diese Pflegehilfsmittel zum einmaligen Verbrauch sind dazu gedacht, sowohl den oder die Pfleger, als auch den zu Pflegenden insbesondere vor Tröpfchen- oder Kontaktinfektionen oder Verschmutzungen zu schützen. Des Weiteren dienen diese Pflegehilfsmittel dazu, Hygienestandards einzuhalten. Zudem soll die häusliche Pflege durch einen Angehörigen durch kostenlose Pflegehilfsmittel erleichtert werden. Diese können Sie sowohl selbst beantragen und jeden Monat mit der Pflegekasse abrechnen, als auch über unabhängige Dienstleister wie die PflegeBox beziehen. Dafür müssen Sie nur einen Antrag ausfüllen. Die Beantragung und Abrechnung mit Ihrer Pflegekasse übernimmt dann die PflegeBox kostenfrei für Sie.

Technische Pflegehilfsmittel

Technische Pflegehilfsmittel werden von der Pflegekasse meist leihweise überlassen. Wenn dies aus hygienischen oder anderen Gründen nicht möglich sein sollte, muss ab dem 18. Lebensjahr eine Zuzahlung von 10 Prozent, maximal jedoch 25 Euro erfolgen.

Dazu gehören zum Beispiel:

  • Pflegebetten
  • Toilettenstühle
  • Produkte zu Hygiene im Bett
  • Waschsysteme
  • Notrufsysteme
  • Mobilitätshilfen (Rollstuhl, Rollator etc.)
  • Lagerungshilfen

Technische Pflegehilfsmittel sollen dem zu Pflegenden eine eigenständigere Lebensführung ermöglichen, zum Beispiel wenn er aus einem automatisch verstellbaren Pflegebett selbstständig aufstehen kann. Außerdem sollen diese Pflegehilfsmittel Beschwerden des Pflegebedürftigen lindern, wie zum Beispiel durch Dekubitus-Kissen, die Druckstellen vermeiden und schmerzfreies Liegen ermöglichen. Technische Pflegehilfsmittel müssen bei der Pflegekasse beantragt und durch diese bewilligt werden.